Archiv der Kategorie: Think about

Linuxtreff: Linksammlung

Der Linuxtreff am vergangenen Freitag war erneut eine sehr interessante Angelegenheit. Was so die Themen waren ist anhand der Linksammlung sichtbar:

www.reprap.org
DIE Maschine für alle Bastler

www.lightneasy.org/
Ein seehr einfaches CMS. Für ganz einfache Seiten ev. eine Option

www.pythonchallenge.com
Wieder einmal eine Diskussion über Python und deren Paradigmen. Anlass für mich, mich wieder einmal intensiver mit dieser interessanten Sprache auseinander zu setzen.

www.group-office.com
Groupware-Alternative. Ich setze zurzeit auf Tine20, aber GroupOffice sieht auch interessant aus. Nachteil: die Synchronisation ist nicht mit der community-Version machbar, dafür muss man bezahlen

www.golem.de/1001/72424.html
OpenStreetMap leistet wertvolle Dienste in Haiti.

http://tryruby.org/
Kurzes Online-Tutorial, um einen Einblick in die Sprache Ruby zu erhalten.

Linuxtreff, jeden Freitag ab 19.00 Uhr im Internetcafe gegenüber Bahnhof Kreuzlingen.

Vodafone Ireland: Vorbildliche Fehlermeldungen

Heute wollte ich mich bei Vodafone Ireland einloggen. Mit Login-Daten, die eigentlich funktionieren müssten, aber schon ca. 5 Jahre alt sind. Dass etwas schief geht, erstaunt mich also nicht. Doch die Fehlermeldung hat mich positiv überrascht:

100104_vodafone_ie

Natürlich nicht die Meldung an sich, sondern die Box rechts davon mit dem grünen Titel. Damit hat man direkt die Möglichkeit, usability-relevante Informationen zu versenden. Ohne Anmeldung. Ohne Pflichtfelder. Finde ich vorbildlich und gefällt mir gut. Das mit dem Login-Fehler werden sie schon noch hinkriegen.

Was ich dagegen noch zu kritisieren habe: der Hintergrund der Seite ist von vorgestern speziell.

Barcamp Stuttgart 2009: Social Media Guidelines

(Dieser Post ist eine Ergänzung zum Beitrag über das Barcamp Stuttgart 2009)

Das Erstellen von Social Media Guidelines ist bei einigen Firmen zurzeit ein aktuelles Thema. In einer Session am Barcamp Stuttgart wurde diese Frage eingehender erörtert. Der aktuelle Stand ist sehr unterschiedlich: Von mehrseitigen Richtlinien (Air France) bis hin zu einem Satz (Don’t write anything stupid) ist vieles möglich.

Erwähnt wurden die Kommentar-Richtlinien von Daimler: http://blog.daimler.de/kommentar-richtlinien/

Eine professionelle Kommunikation ist wichtig. Die Texte sollten nicht zu lange und lesbar sein (an das Medium angepasst). Nur Wahrheiten (Fakten) schreiben, und keine Dummheiten. Die erwähnten Fälle waren teilweise erschreckend. Wenn ein Arbeitnehmer die Job-Suche auf XING beginnt, aber den Chef in der Freundesliste hat, ist das ungünstig. Oder der Facebook-Status „Heute war wieder einmal so ein Kündigungsdienstag“ ist ungeschickt, wenn der Chef mitliest (eigentlich auch sonst).

Wann repräsentiert ein Mitarbeiter das Unternehmen? Das kann schon sehr schnell der Fall sein. Beispielsweise im Freundeskreis ist man automatisch Vertreter der Firma. Eine mögliche Lösung wäre, die offiziellen Accounts auf der Website aufzulisten. Alles andere wird klar als persönliche Meinung der Autoren deklariert, ohne Einfluss der Fima.

Natürlich sollten keine Internas an die Öffentlichkeit. Dies ist jedoch durch den Abeitsvertrag bzw. Arbeitsrecht schon geklärt. Ein Bewusstsein dafür muss bei jedem einzelnen Mitarbeiter trotzdem geschafft werden, da bei schnellen Medien und in lockererer Atomsphäre schneller Unerwünschtes veröffentlicht wird. Kundennamen von aktuellen Projekten beispielsweise sollte erst nach Abschluss des Projekts erwähnt werden, wenn überhaupt. Und dann nur als von der Firma gebilligte PR-Massnahme. Eine Richtlinie für diesen Fall wäre eine Möglichkeit.

Jede Firma hat Werte und eine Firmen-Philosophie. Teilweise werden diese durch Schlagworte wie modern, dynamisch etc. ausgeschmückt. Doch wenn die Mitarbeiter nicht danach leben, nützt das nichts. Da können auch Richtlinien nicht viel bewirken: das Image gegen aussen ist und bleibt ein anderes.

Abschliessend kann nur der gute alte Rat erwähnt werden: Think before you post. Die dämlichen Beispiele, die in der Session genannt wurden, können mit gesundem Menschenverstand vermieden werden.

Weiterführende Links:
http://leanderwattig.de/index.php/2009/09/05/26-beispiele-fur-social-media-policies-von-organisationen/
http://www.text-gold.de/internes/social-media-guidelines-in-unternehmen-ja-oder-nein-2-stuttgarter-barcamp/

Opfer der Wirtschaftskrise: Zookoda

Untenstehender Screen hat mich beim Besuch von Zookoda begrüsst. Ich habe den Dienst zwar nie verwendet, per Zufall aber wieder einmal darauf gestossen. Ich denke, die wirtschaftliche Realität wird noch einige Unternehmen an den Rand der Existenz bringen. Wenn keine richtige Strategie vorhanden ist, wie Geld verdient wird, kann ein kostenloser Service auf Dauer m.E. nicht betrieben werden. Werbung dürfte nur bei wirklich grossen oder speziellen Diensten ausreichend  sein. Bei Twitter frage ich mich schon länger, wie bzw. wie lange das (noch) gut gehen kann.

zookoda

OpenOffice: Uhrzeit mit Zahl multiplizieren

Der titel sagt schon alles: Uhrzeiten (Zellentyp Time/Zeit) können nicht ohne weiteres mit einer Zahl multipliziert werden. Der Grund liegt darin, dass standardmässig die Stunde nur von 0-24 geht. Um diese Beschränkung aufzuheben und somit auch z.B. 42 Stunden zu ermöglichen, ist folgendes benutzerdefiniertes Format nötig:

[h]:mm

Ja, die echigen Klammern machen es aus.

In eigener Sache: neuer Blog

Wer schon etwas länger hier mitliest hat sicher bemerkt, dass sich gebloggt.ch hauptsächlich um technische Themen, Informatik, Programmierung, OpenSource-Produkte etc. dreht. Ich wurde immer wieder gefragt, wann ich wieder etwas „Interessanteres“ aus meinem Alltag blogge. Nun ich habe mich gebeugt und ein privates Blog eröffnet. Es befindet sich unter

https://gebloggt.ch/privat

Darin schreibe ich alles nicht-technische von meinem Leben und was mir so auffällt. Mal schauen, wie oft es neue Beiträge geben wird 😉

ODF: Microsoft krebst zurück

Wie Golem berichtet, hat der US-Technikchef von Microsoft gesagt, dass ODF den Kampf „klar gewonnen“ habe (gegenüber von Microsoft OOXML). Microsoft will nun am Format mitarbeiten und ODF auch in künftigen Office-Versionen unterstützen.

So erfreulich die Nachricht auch ist: warum ist Microsoft nicht konsequent und nimmt ihr eigenes Format vom Markt? Das würde den Weg bereiten für ein echt offenes Office-Dateiformat, welches auch für den Datenaustausch über die Plattformen hinweg genutzt würde. Oder glauben sie immer noch daran, dass früher oder später sowieso alle auf OOXML umsteigen würden? Ich vermute, dass viele trotzdem das MS-Format verwenden werden, auch wenn jetzt alle darüber schimpfen (der Bequemlichkeit sei dank).

BTW: an unserer Schule liefern sie in den Sommerferien das neue Office 2007 aus. Nur habe ich bis jetzt noch keinen Studenten getroffen, der sich darauf freut. Komisch 😉

eGroupWare: mehrere Identitäten

Das Mailprogramm FelaMiMail von eGroupWare unterstützt eigentlich mehrere Identitäten, sprich Absender für Mails. Doch dazu ist eine LDAP-Authentifizierung etc. nötig. In meiner Shared-Host-Umgebung hab ich das nicht. Einen Workaround gibt es: man kann eine zweite Mailadresse in den eigenen Adresseintrag einfügen (als private bzw. business-Mailadresse). Dann wird diese beim Versand zusätzlich als Identität auswählbar. Jedoch muss noch ein File ausgetauscht bzw. gepacht werden. Genaue Anleitung und Infos in folgendem Thread:

http://www.nabble.com/Mehrere-Absende-Adressen—Identit%C3%A4ten-td13487519.html

Stellensituation

Gestern war am NTB Stellenbörstentag. Diverse Firmen haben einen Stand aufgebaut und um die Absolventen gebuhlt (noch der letzte Jahrgang, dem offiziell der Titel Ing. verliehen wird; wir sind ja Bachelors ;-)). Obwohl ich dieses Jahr nicht abschliesse, habe ich am Stand einiger interessanter Firmen vorbeigeschaut. Ich habe mir sagen lassen, dass es Stellenangebote gibt, auf die sich niemand melde (0 Bewerber). Der Arbeitsmarkt ist regelrecht ausgetrocknet. Während einem Gespräch hat ein Firmenvertreter als Witz vom Studienabbruch gesprochen. Wir haben darüber gelacht. Ich dachte an das berühmte Zitat von Wilhelm Busch: „Was man ernst meint, sagt man am besten im Spass“.

Ein Mathedozent hat heute ein zweites Rundmail zu einem IT-Studentenjob (Bereich Datenbanken) verschickt. Auf den ersten Aufruf habe sich niemand gemeldet. Während den Ferien Vollzeit und während dem Studium 5-10h pro Woche. Und dies bei einem bekannten Industriekonzern und einem der besten Arbeitgeber im Rheintal. Wenn jemand Interesse hat, vermittle ich gerne.

Man merkt es an den Jobs: die Wirtschaft läuft auf Hochtouren. Und gutes Personal ist Mangelware.

Böse Sprüche

Hab wieder einmal ein paar Sprüche zur Auflockerung erhalten:

Bei schwierigen Problemen entscheiden wir uns einfach für die richtige Lösung.

Im Zweifelsfall immer das Richtige tun!!!

Liebe ist nach tausenden von Bluescreens immer noch zu behaupten es gibt keine Alternative.

Wenn Windows die Antwort war, muss es eine doofe Frage gewesen sein.

linux is like a tipi: no windows, no gates, apache inside

Wenn Word für Längeres geeignet wäre, würde es nicht Word, sondern Sentence, Page oder Article heißen.

Oft erledigen sich viele Dinge, die man auf die längste Bank geschoben hat, allein dadurch, dass sie am anderen Ende herunterfallen.

Ein Absturz vernichtet zuverlässig und mit allerhöchster Sicherheit immer die wichtigsten Daten. Bevorzugt werden natürlich jene, von denen es kein Backup gibt.

In einer Hirarchie strebt jeder danach, bis in den Bereich seiner Inkompetenz aufzusteigen. – Murphys law

Warum gibts kein weibliches Boolean type TWMBool = {Ja, Nein, Vielleicht}?