Archiv der Kategorie: IT allgemein

Gravatar: Support top

Bei diversen Diensten wird bekanntlich mit dem Service von gravatar.com ein Bild zu einer E-Mail-Adresse abgerufen. Ich finds eigentlich ganz praktisch, auch wenn es nur visuellen Nutzen hat.

Ich hatte bis heute zwei Accounts für zwei Adressen. Ich habe nicht herausgefunden, wie man diese zusammenführt und daher, ohne Erwartungen, ein Mail an den Support geschrieben. Schon oft habe ich bei kostenlosen Diensten keine Antwort gekriegt. Verständlich, und soo gross war das Problem jetzt auch wieder nicht.

Umso mehr war ich überrascht, nach nicht einmal 40 Minuten eine Antwort gekriegt zu haben. Mit der simplen Erklärung, ich könne die eine Adresse beim anderen Account einfach hinzufügen. Das würde dann automatisch klappen. Was es auch hat.

Das Tool ist einfach, der Support schnell und kompetent. Und das

  • ohne Werbung
  • mit über 29’000 Abfragen auf den Service – pro Sekunde!

Wie machen die das nur? Irgendwer subventioniert hier quer oder es ist ein starkes Team von Idealisten dahinter. Ich tippe auf ersteres.

Ubuntu: Mic und Lenovo Netbook S10e

Bei der (noch bis 29. Oktober) aktuellen Ubuntu-Distribution gibt es einige Probleme mit dem Mikrofon auf einem Netbook Lenovo S10e. Nach einigem Suchen bin ich auf diverse hilfreiche Artikel und Forenbeiträge gestossen, sodass ich das Problem schlussendlich lösen konnte. Ich sollte solche Dinge immer sofort verbloggen, denn jetzt sind meine Erinnerungen an die Lösung nur noch vage vorhanden. Trotzdem versuche ich, das Problem nach einigen Wochen zu beschreiben (bzw. deren Lösung). Folgende Möglichkeiten sollten ausprobiert werden:

1. Der Mikrofon-Channel ist auf lautlos gestellt: Dazu im Systray auf das Lautsprecher-Symbol klicken und ggf. weitere Channels hinzufügen, falls das Mikrofon standardmässig nicht sichtbar ist.

2. Irgendetwas nachinstallieren (sorry, ist zulange seither, erinnere mich gerade nicht mehr exakt daran – denke, hatte was mit dem ALSA Treiber zu tun).

Ich kann jedoch die Links anbieten, die mich zur Lösung gebracht haben:

http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=385739

https://help.ubuntu.com/community/HdaIntelSoundHowto

https://help.ubuntu.com/community/AudioCapture

http://www.linuxquestions.org/questions/linux-hardware-18/lenovo-s10e-internal-microphone-doesnt-work-ubuntu-remix-9.04-744752/

http://forum.ubuntuusers.de/topic/lenovo-s10-internes-mic-geht-nicht-mit-skype/#post-2137246

Swiss: Usability setzt auf Vertrauen

0909_swissDie Swiss bietet ein bequemes Web-Checkin an. Funktioniert prächtig. Doch dabei wird auf den User vertraut, dass er nicht den Zurück-Button des Browsers benutzt. Ich bezweifle, dass die Mehrheit der User die Warnung versteht. Der „mittelalterliche“ User weiss garantiert nicht, was die „Back Funktion“ ist. Solche Dinge kann ich einfach nicht verstehen; da sollte doch auch die Swiss die finanziellen Möglichkeiten haben, solchen Schwachsinn zu vermeiden.

Youtube: Unklares Geschäftsmodell

Schon länger frage ich mich, warum Youtube nicht endlich damit beginnt, Geld zu verdienen. Sicher wird mit Werbung etwas in die Kassen gespühlt. Doch die Kosten werden damit wohl nicht ganz gedeckt.

Jetzt überlegen sie sich, kostenpflichtige Videos anzubieten. Die Diskussion über kostenpflichtigen Content hatten wir doch in den letzten Wochen schon. Auch wenn gewisse Medienhäuser der Meinung sind, es funktioniert: ich glaube nicht daran. Für solche Dinge bezahlt niemand etwas.

Zurück zu Youtube: anstatt von den usern Geld zu verlangen könnte doch bei den publishern etwas hereingeholt werden. Die Limit von 10 Minuten pro Film ärgert mich schon lange. Warum können nicht Abos gemacht werden, bei denen diese Limiten aufgehoben oder erhöht werden? Jetzt lade ich meinen halbstündigen Film einfach in drei Teilen hoch. Der Speicherplatzverbrauch für Youtube ist der Selbe.

Flickr ist für mich immer noch ein gutes Beispiel. Eine super Software und für wenig Bares kriegt man eine tolle Leistung. Wer den Dienst kostenlos nutzt, kann dies mit gewissen Einschränkungen machen. Warum das bei Youtube nicht funktioniert oder was der Eigentümer für eine Strategie dazu hat: keine Ahnung.

WLAN im Bahnhof

thumb-hotspot

Kürzlich war ich wieder einmal etwas länger mit dem Zug unterwegs. Während dem Warten im Bahnhof habe ich ein WLAN gesucht 😉 Dabei habe ich mich mit dem Hotspot der Swisscom (mobile) verbunden. Ich dachte, mit dem VPN-Zugang der Hochschule könnte ich diesen AP kostenlos nutzen (via SWITCH PWLAN). Naja, das VPN-Login hat nicht funktioniert. Umso erstaunter war ich, als der Zugriff auf mein Webmail-Client funktioniert hat. Und da konnte ich mir nicht erklären, warum gewisse Seiten funktionieren (z.B. mein Webmail und meine Blogs), andere jedoch nicht (zb. twitter.com). Weiss da jemand mehr, an was es liegt? Dass die Seite sbb.ch freigeschaltet ist, ist mir klar (Fahrplanauskunft). Die anderen sind mir rätselhaft.

cyon: sorgloses Hosting

[Trigami-Review]
logo_cyon
Vor einigen Wochen hat mir der Hoster cyon ein Hosting gesponsert. Die Firma war mir nicht unbekannt, insbesondere in der Blogger-Szene geniesst cyon einen hervorragenden Ruf. Dies ist jedoch kein Grund, den Hoster nicht einmal selbst zu testen.

Kurz: ich bin begeistert und zufrieden. Der Service ist top, die Leistung auch. Der Server läuft schnell. Klar, vielleicht hängt das damit zusammen, dass er vor noch nicht allzu langer Zeit aufgesetzt wurde und dementsprechend wenige Kunden darauf sind. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch mit mehr Kunden die Performance gut bleibt.

Ein so frischer Server mit wenigen Kunden heisst natürlich, dass auch noch wenige Erfahrungen gesammelt wurde. Positiv daran (ok, ein positiver Aspekt): Ich konnte deswegen zwei Mal den Support testen 😉

1. TYPO3
Eine TYPO3-Installation ist etwas alltägliches. Schnell gemacht, selten Probleme damit. Auf dem Cyon-Server hat ImageMagick nicht funktioniert. Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass die Library neu kompiliert werden musste. Der kompetente Support hat dies relativ schnell hingekriegt.

2. Cron-Jobs
Das Erstellen hat schlichtweg nicht funtioniert. Wahrscheinlich war ich der erste, der dies auf diesem Server versucht hat. Ein kurzes Mail, die fehlende Berechtigung wurde korrigiert, die Sache läuft. Nichts (mehr) zu bemängeln.

Positive Punkte:

  • die Leute machen einen geekigen (und somit sympathischen) Eindruck auf mich. Sie verstehen ihr Handwerk, der Kunde fühlt sich als König. So sollte ein Kunde behandelt werden. Die Kundenzufriedenheit scheint die grosse Maxime dieser Firma zu sein. Und das mit Erfolg.
  • Performance, Support, Leistung allgemein: sehr erfreulich. Schon der günstigste Server für Fr. 8.90.- im Monat bietet genügend für die meisten Auftritte. Der Support ist schnell und kompetent.
  • my.cyon: die Verwaltungsoberfläche ist sehr übersichtlich und ansprechend gestaltet. Damit können die Daten, Rechnungen und Domains übersichtlich eingesehen und verändert werden. Besonders positiv: wenn Domains zu cyon transferiert werden, können diese auch über my.cyon verwaltet werden.
  • Vermittlerprogramm: dieses ist äusserst attraktiv. Für den günstigsten Server (Fr. 8.90.-/Monat) beträgt die Prämie zurzeit Fr. 50.-. Es können sogar nicht-cyon-Kunden davon profititieren, was doch ziemlich aussergewöhnlich ist.

Negative Punkte:

  • Etwas, was mich bei der TYPO3-Installation für ca. 5 Sekunden irritiert hat: die Meldung „TYPO3 requires PHP 5.1.0 or higher.“. Liebes Cyon-Team: standardmässig ein PHP4 zu verwenden, ist von vorvorgestern. Wenn die downgrade-Möglichkeit angeboten wird, meinetwegen. Aber es kann ja nicht im Interesse sein, dass noch jemand alte (womöglich von Sicherheitslücken strotzende) PHP4-Applikationen laufen lässt. Die Umstellung auf PHP5 gestaltet sich wieder einfach und ist ein für alle mal erledigt. Die PHP-Versionen sind auch aktuell was nicht selbstverständlich ist (positiv).
  • Das ändern eines Datenbank-Passwortes ist nicht im cyon Admin-Panel möglich. Oder ich habe es schlicht nicht gefunden (was im sehr übersichtlich gestalteten Admin-Panel eher unwahrscheinlich ist). Per Zufall habe ich das gewählte Passwort nicht gerade notiert und wollte es daher auf ein anderes zurücksetzen. Da es eine Neuinstallation war, habe ich die DB gelöscht und wieder erstellt. Wahrscheinlich könnte in einer Notsituation der Support sicher helfen (da bin ich fast überzeugt). Aber eigentlich sollte es auch alleine im Control-Panel machbar sein.

Kurz: ein rundum positiver Eindruck. Das Ziel des Sponsorings dürfte die Firma übrigens auch erreicht haben. Neben einem zufriedenen Tester/Blog-Post haben sie höchstwahrscheinlich auch einen neuen Kunden gewonnen. Ich habe gleich ein Web-Projekt im neuen Zuhause aufgesetzt und habe nicht vor, dieses in den nächsten 12 Monaten wieder abzuziehen.

Twitter: Sinnvoller Einsatz in Krisen

mite-logo-zeiterfassung

Die deutsche Firma yo.lk hatte bzw. hat heute ein „kleineres“ Problem. Die kreative Domain yo.lk war nicht mehr erreichbar. Ebensowenig die coole Zeiterfassungs-Applikation dahinter, normalerweise erreichbar unter mite.yo.lk

Die Domain (.lk) ist in Sri Lanka registriert. Die Domain ist nicht erreichbar – die Kunden können via Website also nicht informiert werden. Auch Support-Mails von Kunden werden nicht ankommen. Wie kann die Situation für den Kunden verbessert werden?

Als erstes habe ich einen Twitter-Account der Firma gesucht – und auch gefunden (http://twitter.com/mite). Darüber wurde in real-time über die Probleme bzw. deren Behebung informiert. Ein cooler Service. Und mir wurde plötzlich ein grosser Vorteil von Twitter klar. Kommunikation – unabhängig von der eigenen Infrastruktur und in real time. Als Kunde fühlt man sich ernst genommen, man weiss, dass der Anbieter informiert ist und an der Problemlösung arbeitet. Der Kunde wird auch über Workarounds und Lösungen schneller informiert.

In einer Info-Mail schreibt der Anbieter heute Abend:

Zur Zeit wissen wir nur, dass ein für die Beantragung der Domain verantwortlicher Dienstleister Insolvenz angemeldet hat und unseren DNS-Eintrag vermutlich mit sich gerissen hat.

Der Anbieter hat prompt reagiert. Unter www.appmite.de sind die Services wieder erreichbar. Diese Adresse als Notlösung hat man via Twitter rund drei Stunden früher erfahren als die normalen User per Mail. Der Vorteil liegt klar auf der Hand.

Der Webshoster cyon (dessen freundlichen Support und Dienstleistungen ich gerade am testen bin) hat übrigens auch einen Twitter-Account, um über den Status zu informieren: http://twitter.com/cyonstatus Ein ausführlicher Bericht zu cyon wird in den nächsten Wochen folgen.

Opfer der Wirtschaftskrise: Zookoda

Untenstehender Screen hat mich beim Besuch von Zookoda begrüsst. Ich habe den Dienst zwar nie verwendet, per Zufall aber wieder einmal darauf gestossen. Ich denke, die wirtschaftliche Realität wird noch einige Unternehmen an den Rand der Existenz bringen. Wenn keine richtige Strategie vorhanden ist, wie Geld verdient wird, kann ein kostenloser Service auf Dauer m.E. nicht betrieben werden. Werbung dürfte nur bei wirklich grossen oder speziellen Diensten ausreichend  sein. Bei Twitter frage ich mich schon länger, wie bzw. wie lange das (noch) gut gehen kann.

zookoda

moreganize.ch: die bessere Doodle-Alternative?

[Trigami-Review]

logo_moreganize

In meinem Umfeld gehört Doodle zum Standard-Werkzeug für Terminabsprachen. moreganize.ch, ein Konkurrent von Doodle, habe ich früher einmal ausprobiert, aber nicht weiter beachtet. Doodle war in den Bookmarks. Alle verwenden Doodle. Warum noch ein weiterer Dienst? Nun habe ich moreganize.ch nochmals neu beurteilt.

Allgemein
Das Bedienen der Anwendung ist, wie bei Doodle, sehr einfach. Ohne Registrierung können Umfragen erstellt werden. moreganize.ch bietet neben reinen Terminabsprachen/Abstimmungen auch noch weitere an (anonyme Umfrage, ToDo-Liste). Diese beiden Tools gefallen mir, sie sind ebenfalls einfach zu bedienen. Ob ich sie jemals einsetzen werde, weiss ich noch nicht. Ein Plus gegenüber Doodle sind sie jedenfalls. Die anonymen Umfragen finde ich eher nutzlos. Man kann soviele Male abstimmen wie man will. Eine Kontrolle oder minimale Checks (z.B. Sperren der IP für einige Stunden) sind nicht vorhanden. Ich kann mir keinen Anwendungszweck vorstellen, wo dies Sinn machen würde. Ausserdem finde ich anonyme Meinungsäusserungen per se fragwürdig (Tabus werde ich nicht erfragen wollen). Das Design gefällt mir, auch die Usability ist mehrheitlich top. Ausnahme: ich habe nicht herausgefunden, wie man ToDo-Listen löscht. Die AJAX-Funktionalität hie und da freuen mich besonders. Hier könnte sicher noch an weiteren Stellen ausgebaut werden, was jedoch keine Kritik sein soll. Auch die Formulare sehen schick aus. Kleine Dinge wie das Ändern der Hintergrundfarbe des aktuellen Feldes erfreuen mein User-Herz. Nur der Name (moreganize.ch) ist etwas „vertippungsanfällig“ (Minuspunkt gegenüber doodle).

Registrierung
Mit einer Registrierung sind die erstellten Umfragen und diejenige, an denen man teilgenommen hat auf einen Blick ersichtlich. Gerade hier sehe ich ein grosses Verbesserungspotential. Eine Authentifizierung per OpenID wäre sehr wünschenswert. Es würde den ganzen Schritt erleichtern. Ein weiterer Punkt: wenn ich unangemeldet an einer Umfrage teilnehme (und damit meine E-Mail-Adresse angebe) könnte man diese Umfrage trotzdem in meinem Benutzerkonto anzeigen. Die Zuweisung wäre auch in nicht eingeloggtem Zustand machbar. Sonst habe ich meine Uebersicht nicht, wenn ich nicht gerade eingeloggt bin (was schnell mal vergessen werden kann). Diese beiden Punkte sind auch bei Doodle nicht realisiert, wodurch moreganize.ch weitere Pluspunkte sammeln könnte.

URL/Sicherheit
Die Adressen der Umfragen werden als besonders sicher beworben. Das sieht man auch an der Länge der URLs, im Gegensatz zu Doodle sind sie einiges länger. Die Sicherheit mag grösser sein. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass durch diese langen URLs in gewissen Mailprogrammen das Handling erschwert wird. Bezüglich Sicherheit habe ich von der Anwendung ein gutes Gefühl. XSS-Lücken habe ich bei meinen Tests auf die Schnelle nicht entdeckt (keine Selbstverständlichkeit, leider).

Zum Abschluss habe ich mir noch folgende Fragen gestellt:

  • Wie finanziert sich moreganize? Wie sieht das Geschäftsmodell aus? Werbung habe ich auf den Seiten keine entdeckt. Auch sehe ich keine Premium-Dienste. Diesen Umstand lässt ein etwas unsicheres Gefühl aufkommen.
  • Wer hinter der Company steckt, ist auch relativ unklar. OK, es ist ein Spin-Off der Uni Zürich, einige Namen sind auch ersichtlich. Trotzdem wären Bilder und weitere Informationen zum Team, der Firma etc. interessant. Heutzutage will man nicht mehr mit anonymen Firmen zusammenarbeiten. Lieber sind mir enthusiastische Geeks, was durchaus auch zum Vorschein kommen darf. Ein Blog wäre sicher eine gute Sache.

Wettbewerb ist immer gut. Somit auch ein ebenbürtiger Konkurrent zu Platzhirsch doodle. Pluspunkte im Bereich Usability und Funktionalität bewegen mich dazu, künftig einmal moreganize.ch zu verwenden und Erfahrungen damit zu sammeln. Und wie überall in der Wirtschaft: der bessere wird sich durchsetzen, bei mir persönlich jedenfalls.

del.icio.us Firefox 3 Plugin: Feeds können nicht abonniert werden

Das Problem scheint ein Bug in der aktuellen Version des Plugins zu sein. Ein Workaround gibt es: das Firefox Booksmarks/Lesezeichen Menu muss wieder eingeblendet werden. Dann funktioniert es auch wieder mit den Feeds. Ansonsten ist es nur noch möglich, RSS-Feeds über das standardmässige Firefox-Icon per del.icio.us zu abonnieren. Und nicht mehr mit dem gewünschten RSS-Client.