Archiv für den Monat: August 2008

BlogCampSwitzerland 3.0 – bereits Geschichte

Das BlogCampSwitzerland 3.0 ist bereits Geschichte. Von den Sessions habe ich über TeleBlocher bereits berichtet:

BlogCampSwitzerland 3.0

Zwei weitere Sessions habe ich zum Thema „Webstandards in Blogs“ (ja, es geht ;-)) und „Redesign bei Blogwerk“ (hauptächlich ging es um WP-Plugins) besucht. Beides sehr interessante Themen.

Um 16.00 hat uns dann der einzige bloggende Bundesrat, Moritz Leuenberger besucht. Er hat praktisch nur übers Bloggen gesprochen und auch Publikumsfragen zu diesem Thema beantwortet.

BlogCampSwitzerland 3.0

BlogCampSwitzerland 3.0

Auch habe ich etwas vom Tag der Informatik mitbekommen. Die CreditSuisse hatte einen höchst interessanten Stand zum Thema Barrierefreiheit. Natürlich stand ihre barrierefreie e-Banking-Applikation im Vordergrund. Jedoch war auch eine blinde Person anwesend, mit der ich relativ lange über die Zugänglichkeit vom Internet und wie er den Alltag meistert, gesprochen:

Kernaussagen:

  • keine Tabellenlayouts, für den Inhalt sind Tabellen jedoch sehr nützlich
  • Design per CSS
  • alt-Tags setzen, labels (bei Formularen) setzen, sinnvolle Bezeichnungen wählen
  • Werbung bitte zuunterst im Quelltext einbinden (genaue Platzierung mit CSS möglich)

Die Braillezeile (siehe nächstes Bild) konnte man auch live sehen. Erstaunlicherweise hat er gesagt, dass Leute, die nicht von Kind an Blind sind, die Braillezeile eher nicht mehr verwenden, da heute die ScreenReader (Software für das Vorlesen von Inhalten) so gut seien, dass man damit schneller vorankomme.

BlogCampSwitzerland 3.0

Kurz: es war ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. Auch die politischen Pole (Blocher/Ackeret als Pionier im Internet-TV und Leuenberger als Pionier beim Bloggen) waren gut vertreten. Auch ja, weitere Fotos in meinem Flickr-Account.

BlogCampSwitzerland 3.0 – erste Eindrücke

Das BlogCampSwitzerland 3.0 hat heute begonnen. Veranstaltungsort ist der Technopark Zürich, wo heute auch der Tag der Informatik stattfindet. Die erste Session war höchst interessant. Matthias Ackeret von TeleBlocher hat über sein Projekt referiert. 40’000 Zuschauer laden sich die Sendung anscheinend wöchentlich herunter. Und die Kosten des Projekts sind auch minimal: Fr. 500.- Gage für ihn. Der Kameramann kommt vom Schaffhauser Fernsehen (Zitat Ackeret: „der ist dort angestellt.“) . Dann treffen sich die drei (Ackeret, Kameramann und Blocher) jeden Freitag Abend dort, wo Blocher („Der Josef Strauss der Schweiz“) gerade ist. Und produzieren eine ca. 15 Minütige Sendung. Ungeschnitten und unbearbeitet wird alles ins Internet gestellt.

Verschiedentlich ist Matthias Ackeret darauf eingegangen, wie authentisch das Ganze dadurch wirkt und wie die Sendung etwas Einzigartiges in der Schweiz darstellt. Auch die leicht anarchischen Züge und wie mit den neuen Medien (Internet und TV) umgegangen wird, hat er angesprochen. Bei der anschliessenden Diskussion war dann auch das „Staatsfernsehen“ SF Gegenstand von Voten. Persönlich finde ich es das Tolle an den neuen Medien: jeder kann sich frei äussern und seine Ansichten verbreiten. Obwohl Matthias Ackeret auch von Bayern gesprochen hat, bei denen der Staat bald Konzessionsgebühren für Internet-Sender einfordern will, habe ich bezüglich Schweiz wenig bedenken: ich denke der Widerstand gegen staatliche Eingriffe und Reglementierungen wäre zu gross. Was auch gut so ist. Wir sind schliesslich nicht in China.

PS: Bilder folgen noch, die WLAN-Leitung hier ist leider nicht allzu schnell und stabil 😉 Auch werden sicher noch weitere Posts zu diesem Thema folgen.

Ubuntu: Papierkorb/Trash lokalisieren und aufräumen

Früher war der Papierkorb unter /home/user/.Trash zu finden. Zumindest in den neueren Ubuntu-Versionen ist dieser Ordner nicht mehr vorhanden. Nach einigem Suchen habe ich den Pfad gefunden:

~/.local/share/Trash/

oder anders geschrieben:

/home/user/.local/share/Trash/

Mit folgendem Kommando kann nun der Papierkorb von der Kommandozeile aus gelöscht werden:

sudo rm -rf ~/.local/share/Trash/*

Natürlich braucht es das sudo nicht immer. Aber bei mir war genau dies der Grund, warum ich den Speicherort wissen musste. In meinem Papierkorb lagen Ordner und Dateien, die root-Rechte hatten und nicht über die grafische Oberfläche gelöscht werden konnten.

A propos: wenn andere Medien (USB-Sticks, Festplatten, Truecrypt-Verzeichniss) eingebunden werden, haben diese einen eigenen Papierkorb. Er befindet sich meist in der obersten Verzeichnisebene und heisst auch etwas in der Art .Trash (z.B. unter /media/disk/.Trash)

LaTeX: Fussnoten in Tabellen

Das Erstellen von Fussnoten in Tabellen mit LaTeX ist nicht so ohne weiteres möglich.

Lösung: mitfootnotemark[1] die Fussnoten manuell setzen und dann ausserhalb der Tabelle mit footnotetext[1]{Fussnotentext} den entsprechenden Text definieren. Weiss zwar nicht, ob das die beste Lösung für dieses Problem ist, funktioniert hat es jedoch.