Ubuntu 6.06 (Dapper Drake)

Klar, am 1. Juni war der Freudentag, an dem die neue Ubuntu-Version „freigelassen“ wurde. Nun, ich habe sie erst am Samstag installieren können. Die wichtigen Applikationen (Truecrypt, Keepass, Thunderbird, Firefox, OpenOffice, …) laufen. Auch mit den Codecs hatte ich diesmal keine Probleme.

Bei der Installation war ich etwas vom Pech verfolgt. Bei der Installation des Basis-Systems musste ich feststellen, dass die CD korrupt ist. Also die Sache nochmals kurz herunterladen. Dann hats geklappt. Aber einen kleinen „Bock“ hat die Installationsroutine (Alternative) doch noch. Gegen Schluss, beim Konfigurieren der Software, wurde ich mit einem Blackscreen konfrontiert. Die Lösung hier: warten, bis die CD ausgeworfen wird. Das ist das Zeichen für den Reboot. Eigentlich wollte ich es so installieren, dass das home-Verzeichnis erhalten bleibt, der Rest aber überschrieben wird. Dass das gehen soll, habe ich schon verschiedentlich gehört, aber vielleicht ists nur ein Gerücht? 😉 Ein „normales“ Upgrade aktualisiert ja nur die bestehende Installation… Jedenfalls habe ich es nicht geschafft, aber dank Backup kein Problem.

Vielleicht meine ersten Eindrücke, was sich am Stärksten geändert hat.
– Booten: die Zeit zum Starten hat sich merklich verkürzt. Besonders bei der Konfiguration der Netzwerk-Interfaces geht er recht zügig durch. Der Griff zu Ctrl+C in netzwerklosen Umgebungen entfällt.
– Neue Programmversionen: endlich Firefox 1.5 😉
– Design: überall etwas aufgepeppt. Macht wirklich Spass, damit zu arbeiten.

Die Qual mit der WPA-Verschlüsselung habe ich diesmal nach einiger Zeit mit einem Workaround „gelöst“. Hatte wirklich die Hoffnung, hier ändere sich einmal etwas. Und das ist vielleicht die grösste Enttäschung am Dapper, wenn man wirklich von einer Enttäuschung sprechen kann. Aber alles halb so tragisch, der Router filtert jetzt halt nach MAC-Adresse 😉

Ein Gedanke zu „Ubuntu 6.06 (Dapper Drake)

  1. M.

    Ich nutze für WPA den NetworkManager; damit kann ich WPA problemlos konfigurieren (ansonsten müsste ich Ubuntu Linux entsorgen, denn wpa_supplicant manuell zu konfigurieren war doch eher mühsam…).

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