Lug-Camp 2006: Live II

Im internen Netz haben wir ein Wiki. Dort sind die wichtigsten Informationen über alles Mögliche festgehalten. Die Erklärung zum Thema „Sanitäre Einrichtungen -> Toiletten“ kann man fast als etwas zu physikalisch bezeichnen:

Wer ein Kilo Papier jedoch versucht nur mit der kinetischen Energie des Wassers in das Rohr zu befoerdern, der wird einen Widerstand feststellen. Dieser Widerstand ist durch eine geringe Menge an Papier möglichst gering zu halten. Man koennte fast sagen, dass die kinetische Energie des Wassers beim Verlassen der Toilette alles Papier weggespuelt haben sollte.

Der heutige Morgen war verregnet, die Bergbahnen sind aber trotzdem gefahren:
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Nun, heute stehen bzw. standen sehr interessante Vorträge auf dem Programm. So beispielsweise denjenigen über die OSS (Open-Source-Software) Administration in Schulen. Die Klagen über uneinsichtige Lehrer waren da oft zu hören. Als Gegenmittel riet der Vortragende zu einer Gehirnwäsche solcher Lehrer. Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass gerade auch in Schulen Open-Source gegenüber teurer Software viele Möglichkeiten bietet. Der Vortragende hat dazu eine Case-Study vorgestellt, bei der er am Gymnasium Kassel die IT-Infrastruktur aufgebaut hat.

Auch habe ich den Vortrag über den sog. Kiosk-Modus von KDE mitangehört. Da geht es darum, das System so zu konfigurieren, dass der Benutzer möglichst eingeschränkt ist. Der Präsentator hat sich dann bei der Demo prompt selbst rausgesperrt, indem er das Neustarten und Herunterfahren verboten hat 😉 Einsatzzweck könnten beispielsweise Informationsterminals sein, bei denen die Benutzer nur klar definierte Programme benutzen dürfen, und sonst nichts machen sollen.

Soeben habe ich noch dem Vortrag über „Open EZX – Motorola Linux Smartphone Hacking“ besucht. Es hat mich sehr verwundert, was in den zwei vorgestellten Mobiltelefonen alles an Soft- und Hardware drinsteckt. Es wurde ein Exemplar herumgereicht, auf dem Display begrüsste mich die Linux-Kommandozeile 😉 Langsam aber sicher wird nun die Software von Motorola OpenSource, was natürlich viele neue Möglichkeiten bringt. Wenn dann der beim einen Modell eingebaute GPS-Chip einmal programmierbar wird, wird die Sache erst recht interessant.

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(Bild vom Blender-Vortrag vom Freitag Abend)

Persönlich habe ich mich heute, neben den Vorträgen, mit Wikis beschäftigt. Ich habe verschiedene Systeme angeschaut und eines auf meinem Server installiert. Leider habe ich den Verdacht, dass mein aktueller Favorit (WackoWiki) noch einen Bug hat. Doch reproduzieren konnte ich die Fehlermeldung noch nicht. Bis jetzt bin ich zufrieden damit. Der Grund für meinen Entscheid liegt hautpsächlich daran, dass der interne Proxy die Download-Seite von sourceforge gesperrt hat 🙁 Aber wenn sich ca. 160 Leute eine 2Mbit-Leitung teilen müssen, sind gewisse Traffic-sparende Massnahmen nötig.

Am Abend zum Z’Nacht gab es eine Grill-Session. Würste und Steaks mit Kartoffelsalat.

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