Weblog

10/01: Firefox: schwarzer Rand auf einer Seite

Beim automatischen verkleinern (erstellen Thumbnails) von Bildern kann es sein, dass der Firefox einen hässlichen schwarzen Rand darstellt. Zum Beispiel so:

100110_fehler_firefox

Ich hab nicht herausgefunden, wie das gelöst werden kann. Wenn nur das Bild angezeigt wird, ist der schwarze Rand nicht sichtbar – am Bild liegts also nicht. Mein Workaround war, den linken padding anzupassen, bis der Rand verschwunden ist. Erklären kann ich mir das Verhalten nicht. Auch ist die „Lösung“ nicht sonderlich elegant. Bessere Ideen sind gerne willkommen.

5/01: Vodafone Ireland: Vorbildliche Fehlermeldungen

Heute wollte ich mich bei Vodafone Ireland einloggen. Mit Login-Daten, die eigentlich funktionieren müssten, aber schon ca. 5 Jahre alt sind. Dass etwas schief geht, erstaunt mich also nicht. Doch die Fehlermeldung hat mich positiv überrascht:

100104_vodafone_ie

Natürlich nicht die Meldung an sich, sondern die Box rechts davon mit dem grünen Titel. Damit hat man direkt die Möglichkeit, usability-relevante Informationen zu versenden. Ohne Anmeldung. Ohne Pflichtfelder. Finde ich vorbildlich und gefällt mir gut. Das mit dem Login-Fehler werden sie schon noch hinkriegen.

Was ich dagegen noch zu kritisieren habe: der Hintergrund der Seite ist von vorgestern speziell.

21/12: TYPO3 fatal error nach update

Nach dem Hochladen neuer Dateien ist folgende Fehlermeldung erschienen (Backend):

TYPO3 Fatal Error: Extension key „sv“ was NOT loaded! (t3lib_extMgm::extPath)

Auch das Frontend hat mit der Meldung

Error: The main frontend extension „cms“ was not loaded. Enable it in the extension manager in the backend.

unerwartet reagiert.

Lösung: Löschen der temporären Dateien im Verzeichnis typo3conf (beginnend mit temp_).

23/10: Ubuntu: Mic und Lenovo Netbook S10e

Bei der (noch bis 29. Oktober) aktuellen Ubuntu-Distribution gibt es einige Probleme mit dem Mikrofon auf einem Netbook Lenovo S10e. Nach einigem Suchen bin ich auf diverse hilfreiche Artikel und Forenbeiträge gestossen, sodass ich das Problem schlussendlich lösen konnte. Ich sollte solche Dinge immer sofort verbloggen, denn jetzt sind meine Erinnerungen an die Lösung nur noch vage vorhanden. Trotzdem versuche ich, das Problem nach einigen Wochen zu beschreiben (bzw. deren Lösung). Folgende Möglichkeiten sollten ausprobiert werden:

1. Der Mikrofon-Channel ist auf lautlos gestellt: Dazu im Systray auf das Lautsprecher-Symbol klicken und ggf. weitere Channels hinzufügen, falls das Mikrofon standardmässig nicht sichtbar ist.

2. Irgendetwas nachinstallieren (sorry, ist zulange seither, erinnere mich gerade nicht mehr exakt daran – denke, hatte was mit dem ALSA Treiber zu tun).

Ich kann jedoch die Links anbieten, die mich zur Lösung gebracht haben:

http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=385739

https://help.ubuntu.com/community/HdaIntelSoundHowto

https://help.ubuntu.com/community/AudioCapture

http://www.linuxquestions.org/questions/linux-hardware-18/lenovo-s10e-internal-microphone-doesnt-work-ubuntu-remix-9.04-744752/

http://forum.ubuntuusers.de/topic/lenovo-s10-internes-mic-geht-nicht-mit-skype/#post-2137246

29/09: Swiss: Usability setzt auf Vertrauen

0909_swissDie Swiss bietet ein bequemes Web-Checkin an. Funktioniert prächtig. Doch dabei wird auf den User vertraut, dass er nicht den Zurück-Button des Browsers benutzt. Ich bezweifle, dass die Mehrheit der User die Warnung versteht. Der „mittelalterliche“ User weiss garantiert nicht, was die „Back Funktion“ ist. Solche Dinge kann ich einfach nicht verstehen; da sollte doch auch die Swiss die finanziellen Möglichkeiten haben, solchen Schwachsinn zu vermeiden.

16/09: Barcamp Stuttgart 2009: Social Media Guidelines

(Dieser Post ist eine Ergänzung zum Beitrag über das Barcamp Stuttgart 2009)

Das Erstellen von Social Media Guidelines ist bei einigen Firmen zurzeit ein aktuelles Thema. In einer Session am Barcamp Stuttgart wurde diese Frage eingehender erörtert. Der aktuelle Stand ist sehr unterschiedlich: Von mehrseitigen Richtlinien (Air France) bis hin zu einem Satz (Don’t write anything stupid) ist vieles möglich.

Erwähnt wurden die Kommentar-Richtlinien von Daimler: http://blog.daimler.de/kommentar-richtlinien/

Eine professionelle Kommunikation ist wichtig. Die Texte sollten nicht zu lange und lesbar sein (an das Medium angepasst). Nur Wahrheiten (Fakten) schreiben, und keine Dummheiten. Die erwähnten Fälle waren teilweise erschreckend. Wenn ein Arbeitnehmer die Job-Suche auf XING beginnt, aber den Chef in der Freundesliste hat, ist das ungünstig. Oder der Facebook-Status „Heute war wieder einmal so ein Kündigungsdienstag“ ist ungeschickt, wenn der Chef mitliest (eigentlich auch sonst).

Wann repräsentiert ein Mitarbeiter das Unternehmen? Das kann schon sehr schnell der Fall sein. Beispielsweise im Freundeskreis ist man automatisch Vertreter der Firma. Eine mögliche Lösung wäre, die offiziellen Accounts auf der Website aufzulisten. Alles andere wird klar als persönliche Meinung der Autoren deklariert, ohne Einfluss der Fima.

Natürlich sollten keine Internas an die Öffentlichkeit. Dies ist jedoch durch den Abeitsvertrag bzw. Arbeitsrecht schon geklärt. Ein Bewusstsein dafür muss bei jedem einzelnen Mitarbeiter trotzdem geschafft werden, da bei schnellen Medien und in lockererer Atomsphäre schneller Unerwünschtes veröffentlicht wird. Kundennamen von aktuellen Projekten beispielsweise sollte erst nach Abschluss des Projekts erwähnt werden, wenn überhaupt. Und dann nur als von der Firma gebilligte PR-Massnahme. Eine Richtlinie für diesen Fall wäre eine Möglichkeit.

Jede Firma hat Werte und eine Firmen-Philosophie. Teilweise werden diese durch Schlagworte wie modern, dynamisch etc. ausgeschmückt. Doch wenn die Mitarbeiter nicht danach leben, nützt das nichts. Da können auch Richtlinien nicht viel bewirken: das Image gegen aussen ist und bleibt ein anderes.

Abschliessend kann nur der gute alte Rat erwähnt werden: Think before you post. Die dämlichen Beispiele, die in der Session genannt wurden, können mit gesundem Menschenverstand vermieden werden.

Weiterführende Links:
http://leanderwattig.de/index.php/2009/09/05/26-beispiele-fur-social-media-policies-von-organisationen/
http://www.text-gold.de/internes/social-media-guidelines-in-unternehmen-ja-oder-nein-2-stuttgarter-barcamp/

14/09: Barcamp Stuttgart 2009: Bericht

barcamp stuttgart 2009

Am vergangenen Wochenende habe ich das Barcamp in Stuttgart besucht. Die Veranstaltung war professionell organisiert. Gefehlt hat es an nichts (wenn man den richtigen Hotspot gefunden hatte;-)), auch das Essen war vorzüglich.

Folgende Sessions habe ich besucht:

Samstag

  • Social Media Guidelines für Unternehmen
  • TYPO3 meets Social Media
  • Enterprise 2.0 – Wie Web 2.0 ins Unternehmen kommt und warum
  • Medien und Twitter
  • Wahlkampf im Web 2.0 bei den Grünen

Sonntag

  • Web 2.0 Aktivitäten bei der FDP
  • Internetwahlkampf unterhalb der Landesebene (Junge Union und SPD)
  • Internetwahlkampf im Web 2.0
  • Facebook Marketing
  • QA-Tools für Webentwickler (PHP)

Zu allen Sessions habe ich mir Notizen gemacht, Gedanken und Ideen notiert. Ich werde dies in den nächsten Tagen/Wochen verarbeiten und voraussichtlich weitere Aritkel zu einigen spezifischen Themen schreiben. Wenn euch etwas konkreter interessiert, könnt ihr auch fragen. So im Rückblick wurde insbesondere der Sonntag eine ziemlich politische Angelegenheit. Aber die Eindrücke und den Austausch über diese Themen war äusserst spannend.

Noch erwähnenswert: Das Abendprogramm am Samtag bestand aus einer künstlerischen iPhone Performance. Da wurde von den Anwesenden ein grosses Kunstverständnis verlangt. Anschliessend gab es noch eine Zaubershow. Und danach war socializing angesagt.

Ein Rundum gelungener Anlass. Grosses Kompliment an die Organisation und natürlich die Teilnehmer.

3/09: Youtube: Unklares Geschäftsmodell

Schon länger frage ich mich, warum Youtube nicht endlich damit beginnt, Geld zu verdienen. Sicher wird mit Werbung etwas in die Kassen gespühlt. Doch die Kosten werden damit wohl nicht ganz gedeckt.

Jetzt überlegen sie sich, kostenpflichtige Videos anzubieten. Die Diskussion über kostenpflichtigen Content hatten wir doch in den letzten Wochen schon. Auch wenn gewisse Medienhäuser der Meinung sind, es funktioniert: ich glaube nicht daran. Für solche Dinge bezahlt niemand etwas.

Zurück zu Youtube: anstatt von den usern Geld zu verlangen könnte doch bei den publishern etwas hereingeholt werden. Die Limit von 10 Minuten pro Film ärgert mich schon lange. Warum können nicht Abos gemacht werden, bei denen diese Limiten aufgehoben oder erhöht werden? Jetzt lade ich meinen halbstündigen Film einfach in drei Teilen hoch. Der Speicherplatzverbrauch für Youtube ist der Selbe.

Flickr ist für mich immer noch ein gutes Beispiel. Eine super Software und für wenig Bares kriegt man eine tolle Leistung. Wer den Dienst kostenlos nutzt, kann dies mit gewissen Einschränkungen machen. Warum das bei Youtube nicht funktioniert oder was der Eigentümer für eine Strategie dazu hat: keine Ahnung.

2/08: Saferpay: Bug gefixt, Kommunikation mangelhaft

logo-saferpayBei einem Online-Shop, der Saferpay als Zahlungsmittel einsetzt, sind diese Woche diverse Meldungen von Benutzern eingetroffen, dass die Bezahlung nicht korrekt funktioniert. Nach einigen Tests hat sich herausgestellt, dass das Problem mit nicht-Firefox Browsern neuerer Generation zusammenhängt. Sprich: Chrome, Opera, Safari und IE8.

Kommunikation
Die Kommunikation seitens Saferpay beurteile ich als mangelhaft. Auf der Website gibt es keine Informationen über bekannte Probleme, Mängel oder Workarounds. Dann habe ich bemerkt, dass Saferpay einen Twitter-Account eingerichtet hat (ich vermute jetzt einmal, dieser ist offiziell). Doch anscheinend wurde nur einmal der Name reserviert. Von Kommunikation über dieses Medium macht die Firma (noch) keinen Gebrauch. Meine Anfrage wurde jedenfalls nicht beantwortet. Dafür habe ich mit pippolino einen Twitterer gefunden, der das selbe Problem hat. Da er vom Saferpay Support per E-Mail keine Nachricht erhalten hat, habe ich diesen Kanal gar nicht erst ausprobiert.

Lösung
Nach einem Tag habe ich mich nochmals an das Problem gesetzt. Im Developer Bereich von Apple habe ich ein Paper gefunden, das das Problem wahrscheinlich am besten beschreibt. Die Meldungen von Chrome haben mich bereits auf diese Spur gebracht:

error3

Nun ich habe mir also das Javascript (direkt von Saferpay eingebunden) angeschaut und wollte es gleich auf den Server kopieren und einen weiteren Versuch starten. Da habe ich Browser-Weichen im Javascript entdeckt. Bei den erwähnten Problem-Browsern wurde das flag nopopup auf true gesetzt. Und ein weiterer Test hat gezeigt: es wurde tatsächlich kein Popup mehr geöffnet, sondern per Javascript Weiterleitung das Saferpay Fenster im selben Browser-Fenster geöffnet. Das Problem ist gemäss meinen Tests behoben. Ich vermute, die Saferpay Entwickler haben klammheimlich den Bug gefixt bzw. den Ablauf für die betroffenen Browser geändert. Gut, wenn das Script direkt von Saferpay eingebunden wird. So merken die meisten Kunden nicht einmal etwas von den Problemen 🙂

Fazit: Problem konnte ich nicht mehr nachvollziehen, scheint behoben. Die Kommunikation von Saferpay, auch via Twitter, ist sozusagen inexistent etwas sehr langsam für dieses Medium (16 Tage).

10/07: WLAN im Bahnhof

thumb-hotspot

Kürzlich war ich wieder einmal etwas länger mit dem Zug unterwegs. Während dem Warten im Bahnhof habe ich ein WLAN gesucht 😉 Dabei habe ich mich mit dem Hotspot der Swisscom (mobile) verbunden. Ich dachte, mit dem VPN-Zugang der Hochschule könnte ich diesen AP kostenlos nutzen (via SWITCH PWLAN). Naja, das VPN-Login hat nicht funktioniert. Umso erstaunter war ich, als der Zugriff auf mein Webmail-Client funktioniert hat. Und da konnte ich mir nicht erklären, warum gewisse Seiten funktionieren (z.B. mein Webmail und meine Blogs), andere jedoch nicht (zb. twitter.com). Weiss da jemand mehr, an was es liegt? Dass die Seite sbb.ch freigeschaltet ist, ist mir klar (Fahrplanauskunft). Die anderen sind mir rätselhaft.

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