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29/08: Ubuntu: The adobe flash plugin has crashed

Vor einiger Zeit hatte ich grössere Probleme, bei einer Ubuntu-Installation und Firefox Flash korrekt zum Laufen zu bringen.

Das Plugin war zwar installiert, ist aber immer wieder gecrashed (Fehlermeldung: The adobe flash plugin has crashed).

Auf die Lösung haben mich folgende zwei Seiten gebracht:

http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=661833

http://www.uluga.ubuntuforums.org/showthread.php?p=9532695

Beim ersten Link hat es eine allgemeine Anleitung mit einem extra Abschnitt zur Installation von Adobe Flash. Beim zweiten LInk hat mir Kommentar #7 geholfen:

For some reason the Gdebi had not installed the flashplugin properly: after I installed it by hand and moved libflashplayer.so to the .mozilla/plugins directory, everything was back to normal.

Genau das war das Problem. Das Plugin wird unter gewissen Umständen nicht ins richtige Verzeichnis installiert. Somit: Gelöst.

2/05: Ubuntu Release Party: Programme

An der Ubuntu Release Party am 1. Mai in Winterthur habe ich eine Session zum Thema Standard-Anwendungen unter Ubuntu gehalten. Hier eine Auflistung der angesprochenen Programme (hoffe so vollständig wie möglich – Ergänzungen in den Kommentaren willkommen):

Everyday tools (alle in den Quellen)

Firefox-Extensions (Installation via Firefox)

Thunderbird-Extensions (Download und Installation im Thunderbird)

Backup, Synchronisation und Sicherheit (alle in den Quellen)

Grafik (alle in den Quellen)

Büro (alle in den Quellen)

Multimedia (alle in den Quellen)

Kommandozeilen-Tools (in den Quellen)

Tools für Entwickler

6/07: Scribus-Workshop

Scribus_logoGnupingu hat am vergangenen Samstag einen kleinen Scribus-Workshop organisiert. Ich habe zwar auch schon Publikationen mit Scribus erstellt, doch ein vertieftes Wissen dazu habe ich nicht. Scribus ist ein OpenSource Desktop Publishing Programm. Es ist auf allen wichtigen Plattformen (Linux, MacOs, Windows, …) verfügbar.

Ich habe mir einige Dinge notiert, die mir aufgefallen sind oder neu und vorher unbekannt waren:

  • Aktivität: Scribus ist ein aktives Projekt. Es wird entwickelt (was ich wichtig finde) und es sollte nächstes einen neuen Release geben (1.1.5). Über das Ubuntu-Paket scribus-ng ist eine ziemlich stabile Version aus dem SVN bereits in den Paketquellen verfügbar.
  • Etwas, was mir immer unklar war, war die Geschichte mit den Schriften in PDF-Dokumenten. Beim Export einer Scribus-Datei nach PDF kann man das Verhalten einstellen. Die bevorzugte Variante ist, die Fonts einzubetten (embed). Damit wird die Schrift in das File eingebunden, sodass das PDF korrekt dargestellt werden kann. Sollte dies nicht möglich sein bzw. das File zu gross werden (bei kompletten utf-8 Schriften könne die Schrift gut und gerne um 16MB gross werden), kann die Schrift mit der Option outline ins PDF eingebunden werden. Damit wird jedes Zeichen als SVG-Grafik ins PDF eingebaut. Je nach Grösse der Publikation kann dies jedoch auch problematisch werden.
  • Bei den PDFs können auch verschiedene Farb-Modi definiert werden. Für Laser-Drucker (also im Normalfall) sollte das voreingestellte screen/web verwendet werden. Damit werden die Farben im RGB-Modus abgespeichert. Die Option Printer macht nur für Offset-Druck Sinn. Nur dort wird das CMYK-Farbmodell verwendet, welches bei der Option Printer angewendet wird. Weitere Einstellungen für den PDF-Export sind möglich.
  • Die Frage, welche Anwendung für welchen Zweck eingesetzt werden soll, ist die Grosse Frage. Ich habe mich auf folgende Punkte geeinigt:
    Gimp: Bildbearbeitung im klassischen Sinn
    Scribus: Publikationen, Desktop Publishing
    Inkscape: etwas dazwischen. Wenn viel Text verwendet werden soll, ist Scribus die bessere Wahl. Bei weniger Text bzw. Logos etc. soll Inkscape besser sein. Den Unterschied ist mir selbst noch nicht ganz klar. Zurzeit verwende ich Inkscape nicht.
    LaTeX: für Dokumente, Bücher, Texte etc. eignet sich LaTeX am besten. Wenns also um Inhaltsverzeichnisse etc. geht, ist LaTeX die erste Wahl.
  • Cool ist der Farbenblind-Modus. Damit kann die Publikation so betrachtet werden, wie sie Farbenblinde sehen. Wenn also ungünstige Rot-Grün-Kombinationen verwendet werden, sieht man das gleich. Gemäss Statistiken ist Farbenblindheit weit verbreitet, und somit auch im Zielpublikum gut möglich.
  • Die erzeugten PDFs sind fürs Web ungeeignet. Sie sind zum Druck gedacht. Ein Umwandeln mithilfe von Ghostscript (zuerst in ps dann wieder zurück in PDF) bringt Abhilfe.
  • Kurz ausprobieren musste ich das Wrappen von Bildern mit Text. Das ist in den Eigenschaften unter Shape -> Text Flow möglich (Ausprobieren mit Edit und Counter Line)
  • Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Hilfslinien (guided lines) gesetzt wurden, kann mit gedrückter Umschalt-Taste eine Textbox in die Spalte gesetzt werden, die gerade so gross ist, wie die Spalte (Breite/Höhe). Naütrlich auch mit Bildern etc. machbar

Grundsatz: wird etwas zu kompliziert, wird vielleicht das falsche Tool verwendet 🙂

Fazit: Scribus rockt. Habe schon einige Flyer damit gemacht. Die Diskussion am Samstag hat mir einige Kniffe und Details näher gebracht.

Free software is a matter of liberty, not price.

23/05: pyRenamer: Dateien einfach umbenennen

In letzter Zeit lange sowas gesucht, heute gefunden: ein kleines, einfaches Tool um mehrere Dateien umzubenennen. Besonders die Funktion suchen/ersetzen bzw. search/replace habe ich gesucht.

Mir ist klar, es wäre auch einfach auf der Konsole möglich. Doch das GUI ist nett und bietet doch einige Möglichkeiten. Die Commands auf der Konsole vergisst man einfach relativ schnell, wenn man sie nicht gerade täglich braucht. Oder muss etwas lange nachdenken, bis das gewünschte Resultat erscheint 😉

Ach ja:

sudo apt-get install pyrename

(unter Ubuntu). Oder sonst: http://www.infinicode.org/code/pyrenamer/

27/04: Ubuntu: Problembehebung

Seit letzter Woche ist die neuste Ubuntu Version 9.04 verfügbar. Hier einige Probleme und Fragen, die nach dem Update neu hinzugekommen bzw. schon in der alten Version vorhanden waren:

  • Workspace-Switcher: Gnome bietet bekanntlich mehrere Workspaces/Desktops. Mit dem Scrollrad können diese gewechselt werden. Für Umsteiger und Neulinge ist dies recht verwirrend. Ein Deaktivieren ist angebracht. Über den CompizConfig Einstellungs Manager kann das Scrollrad abgeschaltet werden (siehe hier für das Installieren des Einstellungsdialoges und hier für das Deaktivieren).
  • Drucker: bei neu eingerichteten Netzwerk-Druckern kann es vorkommen, dass aus gewissen Anwendungen nicht gedruckt werden kann. Die Meldung „can’t prompt for authorization“ erscheint. Lösung: hier gefunden und besagt: CUPS-Dienst stoppen, Konfiguration anpasssen, CUPS-Dienst starten.
  • Tracker: bei der neusten Ubuntu-Version kann es vorkommen, dass die Tracker Index-Datei beschädigt wird. Mit dem Befehl tracker-processes -r kann das Problem vorderhand behoben werden (siehe hier). Ein Update sei unterwegs…

23/03: Ubuntu: Drucken über das Netzwerk scheitert

Beim Drucken aus bestimmten Programmen erscheint die Fehlermeldung „Can’t prompt for authorization“ oder „Too many failed attempts“.  Das Problem liegt in der Berechtigung für das Drucken über einen Netzwerkdrucker. Einen Artikel im ubuntuusers.de Forum bringt die Lösung: http://forum.ubuntuusers.de/topic/datei-druckerfreigabe-scheitert-an-rechten

Die Zeile, die auskommentiert werden muss, lautet jedoch in einigen Versionen AuthInfoRequired

27/12: VPN mit Ubuntu 8.10

Bereits in einem früheren Artikel habe ich beschrieben, wie an unserer Schule (NTB Buchs) das VPN eingerichtet werden kann. Mit der neusten Ubuntu-Version hat sich der Dialog leicht geändert. Immer noch sollte das Paket networkmanager-openvpn installiert sein. Anschliessend kann eine neue VPN-Verbindung eingerichtet werden (selbsterklärend). Die nötigen Einstellungen sind im folgenden Screenshot ersichtlich. Die Einstellungen im Advanced-Dialog gehen gerne vergessen.

081118_vpn_ntb

24/11: PDF-Drucker unter Ubuntu

Ganz verwundert habe ich heute erfolglos versucht, aus einer Internet-Seite ein PDF zu erstellen. Ich dachte, der PDF-Drucker sei bei Ubuntu standardmässig aktiviert. Aber anscheinend habe ich es letztes Mal auch manuell gemacht, jedenfalls war der Drucker nicht vorhanden. Auch der Einrichten-Dialog für neue Drucker hat die Option „PDF-Drucker“ nicht angeboten.

Nach 5 Sekunden Suche bin ich auf den korrekten Befehl bzw. Paket gekommen, was mir die Option zurückbringt:

sudo apt-get install cups-pdf

So, that’s it.

6/08: Ubuntu: Papierkorb/Trash lokalisieren und aufräumen

Früher war der Papierkorb unter /home/user/.Trash zu finden. Zumindest in den neueren Ubuntu-Versionen ist dieser Ordner nicht mehr vorhanden. Nach einigem Suchen habe ich den Pfad gefunden:

~/.local/share/Trash/

oder anders geschrieben:

/home/user/.local/share/Trash/

Mit folgendem Kommando kann nun der Papierkorb von der Kommandozeile aus gelöscht werden:

sudo rm -rf ~/.local/share/Trash/*

Natürlich braucht es das sudo nicht immer. Aber bei mir war genau dies der Grund, warum ich den Speicherort wissen musste. In meinem Papierkorb lagen Ordner und Dateien, die root-Rechte hatten und nicht über die grafische Oberfläche gelöscht werden konnten.

A propos: wenn andere Medien (USB-Sticks, Festplatten, Truecrypt-Verzeichniss) eingebunden werden, haben diese einen eigenen Papierkorb. Er befindet sich meist in der obersten Verzeichnisebene und heisst auch etwas in der Art .Trash (z.B. unter /media/disk/.Trash)

14/05: LaTeX-Paket minutes: Error

Das LaTeX-Pakte minutes kann für das Schreiben von Protokollen (Sitzungen o.ä.) verwendet werden. Leider kann es auch vorkommen, dass sich die Sache nicht richtig kompilieren lässt. Folgender Error habe ich erhalten:
./080521_sitzung.tex:33: Extra else.
\topic …n@newcoltopic {section }{#2}{#2}else
min@newcoltopic {section…
l.33 topic{Topic one}
?
./080521_sitzung.tex:33: Emergency stop.
\topic …n@newcoltopic {section }{#2}{#2}else
min@newcoltopic {section…
l.33 topic{Topic one}

Das Problem liegt dabei am topic-Command. Hier habe ich gelesen, dass mit der alten Version von minutes das nicht richtig funktioniert hat. Eine aktuelle Version (1.8b) ist verfügbar.

Und dieser Blogger hat schlussendlich noch kurz beschrieben, wie man die Packages unter Ubuntu aktualisiert. Also einfach die minutes.sty im entsprechenden Verzeichnis auswechseln. Und die Sache läuft rund.

Ich werde einmal schauen, ob ich zukünftig auch Protokolle mit LaTeX erzeugen werden. Reizend wäre es 😉

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