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14/09: Barcamp Stuttgart 2009: Bericht

barcamp stuttgart 2009

Am vergangenen Wochenende habe ich das Barcamp in Stuttgart besucht. Die Veranstaltung war professionell organisiert. Gefehlt hat es an nichts (wenn man den richtigen Hotspot gefunden hatte;-)), auch das Essen war vorzüglich.

Folgende Sessions habe ich besucht:

Samstag

  • Social Media Guidelines für Unternehmen
  • TYPO3 meets Social Media
  • Enterprise 2.0 – Wie Web 2.0 ins Unternehmen kommt und warum
  • Medien und Twitter
  • Wahlkampf im Web 2.0 bei den Grünen

Sonntag

  • Web 2.0 Aktivitäten bei der FDP
  • Internetwahlkampf unterhalb der Landesebene (Junge Union und SPD)
  • Internetwahlkampf im Web 2.0
  • Facebook Marketing
  • QA-Tools für Webentwickler (PHP)

Zu allen Sessions habe ich mir Notizen gemacht, Gedanken und Ideen notiert. Ich werde dies in den nächsten Tagen/Wochen verarbeiten und voraussichtlich weitere Aritkel zu einigen spezifischen Themen schreiben. Wenn euch etwas konkreter interessiert, könnt ihr auch fragen. So im Rückblick wurde insbesondere der Sonntag eine ziemlich politische Angelegenheit. Aber die Eindrücke und den Austausch über diese Themen war äusserst spannend.

Noch erwähnenswert: Das Abendprogramm am Samtag bestand aus einer künstlerischen iPhone Performance. Da wurde von den Anwesenden ein grosses Kunstverständnis verlangt. Anschliessend gab es noch eine Zaubershow. Und danach war socializing angesagt.

Ein Rundum gelungener Anlass. Grosses Kompliment an die Organisation und natürlich die Teilnehmer.

29/04: moreganize.ch: die bessere Doodle-Alternative?

[Trigami-Review]

logo_moreganize

In meinem Umfeld gehört Doodle zum Standard-Werkzeug für Terminabsprachen. moreganize.ch, ein Konkurrent von Doodle, habe ich früher einmal ausprobiert, aber nicht weiter beachtet. Doodle war in den Bookmarks. Alle verwenden Doodle. Warum noch ein weiterer Dienst? Nun habe ich moreganize.ch nochmals neu beurteilt.

Allgemein
Das Bedienen der Anwendung ist, wie bei Doodle, sehr einfach. Ohne Registrierung können Umfragen erstellt werden. moreganize.ch bietet neben reinen Terminabsprachen/Abstimmungen auch noch weitere an (anonyme Umfrage, ToDo-Liste). Diese beiden Tools gefallen mir, sie sind ebenfalls einfach zu bedienen. Ob ich sie jemals einsetzen werde, weiss ich noch nicht. Ein Plus gegenüber Doodle sind sie jedenfalls. Die anonymen Umfragen finde ich eher nutzlos. Man kann soviele Male abstimmen wie man will. Eine Kontrolle oder minimale Checks (z.B. Sperren der IP für einige Stunden) sind nicht vorhanden. Ich kann mir keinen Anwendungszweck vorstellen, wo dies Sinn machen würde. Ausserdem finde ich anonyme Meinungsäusserungen per se fragwürdig (Tabus werde ich nicht erfragen wollen). Das Design gefällt mir, auch die Usability ist mehrheitlich top. Ausnahme: ich habe nicht herausgefunden, wie man ToDo-Listen löscht. Die AJAX-Funktionalität hie und da freuen mich besonders. Hier könnte sicher noch an weiteren Stellen ausgebaut werden, was jedoch keine Kritik sein soll. Auch die Formulare sehen schick aus. Kleine Dinge wie das Ändern der Hintergrundfarbe des aktuellen Feldes erfreuen mein User-Herz. Nur der Name (moreganize.ch) ist etwas „vertippungsanfällig“ (Minuspunkt gegenüber doodle).

Registrierung
Mit einer Registrierung sind die erstellten Umfragen und diejenige, an denen man teilgenommen hat auf einen Blick ersichtlich. Gerade hier sehe ich ein grosses Verbesserungspotential. Eine Authentifizierung per OpenID wäre sehr wünschenswert. Es würde den ganzen Schritt erleichtern. Ein weiterer Punkt: wenn ich unangemeldet an einer Umfrage teilnehme (und damit meine E-Mail-Adresse angebe) könnte man diese Umfrage trotzdem in meinem Benutzerkonto anzeigen. Die Zuweisung wäre auch in nicht eingeloggtem Zustand machbar. Sonst habe ich meine Uebersicht nicht, wenn ich nicht gerade eingeloggt bin (was schnell mal vergessen werden kann). Diese beiden Punkte sind auch bei Doodle nicht realisiert, wodurch moreganize.ch weitere Pluspunkte sammeln könnte.

URL/Sicherheit
Die Adressen der Umfragen werden als besonders sicher beworben. Das sieht man auch an der Länge der URLs, im Gegensatz zu Doodle sind sie einiges länger. Die Sicherheit mag grösser sein. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass durch diese langen URLs in gewissen Mailprogrammen das Handling erschwert wird. Bezüglich Sicherheit habe ich von der Anwendung ein gutes Gefühl. XSS-Lücken habe ich bei meinen Tests auf die Schnelle nicht entdeckt (keine Selbstverständlichkeit, leider).

Zum Abschluss habe ich mir noch folgende Fragen gestellt:

  • Wie finanziert sich moreganize? Wie sieht das Geschäftsmodell aus? Werbung habe ich auf den Seiten keine entdeckt. Auch sehe ich keine Premium-Dienste. Diesen Umstand lässt ein etwas unsicheres Gefühl aufkommen.
  • Wer hinter der Company steckt, ist auch relativ unklar. OK, es ist ein Spin-Off der Uni Zürich, einige Namen sind auch ersichtlich. Trotzdem wären Bilder und weitere Informationen zum Team, der Firma etc. interessant. Heutzutage will man nicht mehr mit anonymen Firmen zusammenarbeiten. Lieber sind mir enthusiastische Geeks, was durchaus auch zum Vorschein kommen darf. Ein Blog wäre sicher eine gute Sache.

Wettbewerb ist immer gut. Somit auch ein ebenbürtiger Konkurrent zu Platzhirsch doodle. Pluspunkte im Bereich Usability und Funktionalität bewegen mich dazu, künftig einmal moreganize.ch zu verwenden und Erfahrungen damit zu sammeln. Und wie überall in der Wirtschaft: der bessere wird sich durchsetzen, bei mir persönlich jedenfalls.

19/12: WordPress: seltsame Sicherheitsschlüssel

WordPress ist schon sehr suspekt. Ich habe mich ja noch nie näher mit dem Code befasst. Aber wenn in der config vier Sicherheitsschlüssel definiert werden müssen, kann doch etwas nicht stimmen. Wie gesagt, ich kenne den Sinn dieser Schlüssel nicht und habe mich auch nicht damit befasst. Aber ich kann mir nicht erklären, was das soll.

Nun bin ich hier auf eine Meldung gestossen, dass in einer deutschen WordPress-Version eine dieser Schlüssel fehle. Die Konsequenz könne ein gehacktes Blog sein. Von der Anwenderfreundlichkeit bezüglich dieses Schüsselhandlings sage ich jetzt nichts. Diese Schlüssel habe ich auf allen Blogs natürlich gleich überprüft und die Schlüssel gesetzt. Trotzdem frage ich mich, was an dieser Software falsch sein muss, dass die Sicherheit an einer solch lausigen Konstante hängt. Vielleicht kann mir das mal jemand, kurz und knapp in zwei Sätzen erklären? Ich nehme mir vor, dieser Sache bei Gelegenheit einmal nachzugehen. Denn es beunruhigt schon irgendwie.

30/08: BlogCampSwitzerland 3.0 – bereits Geschichte

Das BlogCampSwitzerland 3.0 ist bereits Geschichte. Von den Sessions habe ich über TeleBlocher bereits berichtet:

BlogCampSwitzerland 3.0

Zwei weitere Sessions habe ich zum Thema „Webstandards in Blogs“ (ja, es geht ;-)) und „Redesign bei Blogwerk“ (hauptächlich ging es um WP-Plugins) besucht. Beides sehr interessante Themen.

Um 16.00 hat uns dann der einzige bloggende Bundesrat, Moritz Leuenberger besucht. Er hat praktisch nur übers Bloggen gesprochen und auch Publikumsfragen zu diesem Thema beantwortet.

BlogCampSwitzerland 3.0

BlogCampSwitzerland 3.0

Auch habe ich etwas vom Tag der Informatik mitbekommen. Die CreditSuisse hatte einen höchst interessanten Stand zum Thema Barrierefreiheit. Natürlich stand ihre barrierefreie e-Banking-Applikation im Vordergrund. Jedoch war auch eine blinde Person anwesend, mit der ich relativ lange über die Zugänglichkeit vom Internet und wie er den Alltag meistert, gesprochen:

Kernaussagen:

  • keine Tabellenlayouts, für den Inhalt sind Tabellen jedoch sehr nützlich
  • Design per CSS
  • alt-Tags setzen, labels (bei Formularen) setzen, sinnvolle Bezeichnungen wählen
  • Werbung bitte zuunterst im Quelltext einbinden (genaue Platzierung mit CSS möglich)

Die Braillezeile (siehe nächstes Bild) konnte man auch live sehen. Erstaunlicherweise hat er gesagt, dass Leute, die nicht von Kind an Blind sind, die Braillezeile eher nicht mehr verwenden, da heute die ScreenReader (Software für das Vorlesen von Inhalten) so gut seien, dass man damit schneller vorankomme.

BlogCampSwitzerland 3.0

Kurz: es war ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. Auch die politischen Pole (Blocher/Ackeret als Pionier im Internet-TV und Leuenberger als Pionier beim Bloggen) waren gut vertreten. Auch ja, weitere Fotos in meinem Flickr-Account.

29/08: BlogCampSwitzerland 3.0 – erste Eindrücke

Das BlogCampSwitzerland 3.0 hat heute begonnen. Veranstaltungsort ist der Technopark Zürich, wo heute auch der Tag der Informatik stattfindet. Die erste Session war höchst interessant. Matthias Ackeret von TeleBlocher hat über sein Projekt referiert. 40’000 Zuschauer laden sich die Sendung anscheinend wöchentlich herunter. Und die Kosten des Projekts sind auch minimal: Fr. 500.- Gage für ihn. Der Kameramann kommt vom Schaffhauser Fernsehen (Zitat Ackeret: „der ist dort angestellt.“) . Dann treffen sich die drei (Ackeret, Kameramann und Blocher) jeden Freitag Abend dort, wo Blocher („Der Josef Strauss der Schweiz“) gerade ist. Und produzieren eine ca. 15 Minütige Sendung. Ungeschnitten und unbearbeitet wird alles ins Internet gestellt.

Verschiedentlich ist Matthias Ackeret darauf eingegangen, wie authentisch das Ganze dadurch wirkt und wie die Sendung etwas Einzigartiges in der Schweiz darstellt. Auch die leicht anarchischen Züge und wie mit den neuen Medien (Internet und TV) umgegangen wird, hat er angesprochen. Bei der anschliessenden Diskussion war dann auch das „Staatsfernsehen“ SF Gegenstand von Voten. Persönlich finde ich es das Tolle an den neuen Medien: jeder kann sich frei äussern und seine Ansichten verbreiten. Obwohl Matthias Ackeret auch von Bayern gesprochen hat, bei denen der Staat bald Konzessionsgebühren für Internet-Sender einfordern will, habe ich bezüglich Schweiz wenig bedenken: ich denke der Widerstand gegen staatliche Eingriffe und Reglementierungen wäre zu gross. Was auch gut so ist. Wir sind schliesslich nicht in China.

PS: Bilder folgen noch, die WLAN-Leitung hier ist leider nicht allzu schnell und stabil 😉 Auch werden sicher noch weitere Posts zu diesem Thema folgen.

7/09: Ich helfe Hostpoint!

Ich helfe Hostpoint, genau. Ab heute werden die Server von Hostpoint nicht mehr vom Traffic dieses Blogs belastet. Ich hab das Blog gezügelt. Erstaunlicherweise hats nur ca. eine halbe Stunde gedauert. Der Grund? Siehe letzten Post und folgende Screenshots, die für sich sprechen (gemacht in den letzten 2 Tagen):

hostpoint error 01

hostpoint error 02

hostpoint error 03

hostpoint error 04

Das Ticket ist seit Montag offen, man beachte die Zeitspanne:

hostpoint error 05

Es ist schlicht genug. Es ist nicht nur der bekannte „Engpass“ bei den Mails. Es sind auch die x Ausfälle, über die es kein Ticket gibt. Ausfälle, die wahrscheinlich schnell behoben sind. Oder die penetrante Performance-Schwäche, über die es kein öffentliches Ticket gibt. Mein erstes Abo läuft im Januar aus. Und ich unterstütze Hostpoint noch mehr: Das zweite Abo läuft bis Mitte 2008. Gezügelt wird voraussichtlich schon in einem Monat.

17/07: Blog-Ferien vorbei

Nein, mein Blog ist nicht tot. Seit letztem Freitag ist das Semester offiziell vorüber. In den letzten Wochen habe ich das bloggen aus Zeitgründen etwas vernachlässigt. Doch es kommt wieder besser, meine ungewollten Blog-Ferien sind vorüber.

Dafür beginnnen bald meine richtigen Ferien. Ich werde ab Freitag für 3 Wochen aus dem schönen Irland bloggen.

Zudem sind auch für diese Woche noch einige Posts geplant.

31/03: BloggyFriday in Zürich

Gestern Freitag war es wieder soweit: Bloggy-Friday in Zürich.

bloggy friday märz

Erneut waren interessante Personen anwesend. Roman hat unter blog.yoda.ch einen Bericht geschrieben und alle Teilnehmer mit den entsprechenden Blogs erwähnt.


Die angesprochenen Themen waren erneut sehr vielfältig. Eine Auswahl:
– trigami: unter welchen Bedingungen kann/soll/darf man Geld für Beiträge annehmen? Welche Gründe sind legitim für eine Ablehnung?
– Rückblick BlogCamp vom letzten Samstag: Roger hat einen kleinen Podcast dazu erstellt (wird voraussichtlich nächste Woche auf kulturtv.ch online sein). Auch ich habe meinen Kommentar abgegeben. War eine sehr spontane Angelegenheit.
– Zielgruppe: Roger hat auf eine meiner Antworten zum BlogCamp das Thema Zielgruppen nochmals angesprochen. Ich mache mir wirklich ernsthaft Gedanken dazu. Ich werde, wie gesagt, auch in Zukunft über alles schreiben, was mich bewegt und beschäftigt. Doch einen vermehrten Hang zur Technik und Informatik dürfte dem Leser nicht entgangen sein. Doch mein Leben und die kleinen Banalitäten, wichtigen Ereignisse werden immer noch ihren Platz finden. Auch möchte ich weiterhin über Thurgau-spezifische Themen bloggen, die sonst weniger zur Sprache kommen.
– Blogger: Urs war das erste Mal an einem Bloggertreffen. Ich diskutiere mit ihm über das Treffen. Er vergleicht das etwas mit dem Militär: wir würden uns im „normalen“ Leben wahrscheinlich nie ansprechen oder kaum etwas miteinander zu tun haben. Doch hier sitzen wir zusammen und tauschen uns aus. Der Gedanke fasziniert. Aber es hat etwas sehr Wahres. Alter, Berufe, Herkunft etc. sind wirklich sehr unterschiedlich. Nur die Geschlechterverteilung ist noch etwas einseitig. Obwohl am Samstag am BlogCamp erstaunlich viele Frauen anwesend waren.

Per Zufall habe ich im HB noch einen Badminton-Kollegen getroffen, der gerade an unserem Tisch vorbeigelaufen ist. Ich werde mich mit ihm nächsten Dienstag beim wöchentlichen Spiel bestimmt noch zum Thema Bloggen unterhalten.

Und: der nächste Bloggy Friday kommt am 27. April.

28/03: BlogCampSwitzerland: Hacking und Photos

barcamp logo

Die Semesterprüfungen sind definitiv vorbei. Zeit also, noch den letzten Post zum BlogCamp zu vervollständigen. Am Samstag habe ich bemerkt, dass ich kein geborener Live-Blogger bin. Es haben sich kleine Fehler in den Posts eingeschlichten, dich mich nerven und nachträglich korrigiert werden mussten. Doch vielleicht kommt das mit der Erfahrung besser. Oder ich sollte die Texte ev. nicht 3 mal durchlesen vor dem Posten. Und Fehler Fehler sein lassen. Doch dazu bin ich nicht der Typ.

Nun zum eigentlichen Inhalt. Wie im letzten Post angekündigt, habe ich die Präsentation von Benbit besucht. Er hat demonstriert, wie er innert Kürze an ca. 300 Logins der grössten Partyseite der Schweiz gekommen ist. Ich vermute, dass da einige recht erschrocken sind, was da alles möglich ist. Das hat man an den Reaktionen im Publikum deutlich gemerkt. Bei der anschliessenden Diskussion haben sich auch kritische Stimmen geäussert, teilweise auch etwas gehässigt. Wir würden sagen, wie wenn man dem Hund auf den Schwanz tritt. Benbit hat immer wieder auf die Bedeutung von XSS-Löchern hingewiesen und wie wenig diese beachtet werden. Zitat: „Seid kritischer mit den Technologien. Es gibt nicht nur Möglichkeiten, sondern auch grosse Gefahren!“ Das scheint mir die grosse Quintessenz aus diesem Vortrag zu sein. Bequemlichkeit und Sicherheit „beissen“ sich in den meisten Fällen. Doch auf das Autologin auf Websiten sollten man zugunsten der Sicherheit trotzdem verzichten. Denn das Missbrauchspotential ist eben ziemlich hoch und war auch die Ursache für die oben erwähnte Lücke des Live-Hacks.

Hier noch nachträglich die Bilder in der Reihenfolge der Vorträge, die ich besucht habe: 1. Roman aka Yoda zur Bloggerszene, 2. Martin S. zu „embedded jail blogging“ und 3. Benbit zur Sicherheit

yodas vortragmartin s. vortragbenbits vortrag

Wie sicher bereits alle wissen, hat es auf den Vortrag von Benbit ein kleines Nachspiel gegeben. Die Folge ist der „Tod“ von Benbits Blog. Auch ich bedaure diesen Schritt und hätte noch gerne mehr davon gelesen. Schade.

24/03: BlogCampSwitzerland: Embedded Jail Blogging

Im zweiten Teil habe ich mir den Beitrag von Martin S. zum Thema Embedded Jail Blogging angeschaut. Er hat mit seinem Plusquamperfekt-Blog während seinem Aufenthalt aus dem Gefängnis gebloggt. Zu Beginn hat er gleich auf seinen Auszug aus dem Strafregister hingewiesen. Es sind nur Verkehrsdelikte (zu schnelles Fahren und Falschparkieren), die ihn ins Gefängnis gebracht haben. Und zwar konnte man früher (also im letzten Jahr) Bussen in Gefängnisstrafen umwandeln lassen. Er hat das gemacht und ist über Weihnacht/Neujahr für einige Wochen in den Knast gewandert.

Ich habe seine Beiträge damals schon mit grossem Interesse verfolgt. Den Blogger 1:1 darüber berichten zu hören, ist etwas anderes. Auch sein Anschauungsmaterial (z.B. die Richtantenne für das WLAN) oder die Erklärungen dazu, wie er diese Gegenstände (auch den Laptop) „hineingeschmuggelt“ hat, waren interessant.

Nun bin ich gespannt auf den nächsten Beitrag von benbit. Er will einen Live-Hack vorführen und auf die Relevanz von XSS-Sicherheitslücken hinweisen.

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