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22/05: LUG-Camp 2007: Samstag
Dani hat nach dem Résumé zum LUG-Camp gefragt. Natürlich war der grosse Teil des Posts bereits am Sonntag geschrieben. Aber manchmal sucht mich ein Perfektionismus heim, den ich nicht kenne. Ich möchte den Post dann x-mal durchlesen und x-mal überprüfen, ob alles auch wirklich korrekt ist.
Der Samstag wurde etwas ruhiger. Nach einer guten Nacht im Zelt auf dem Campingplatz, einer Dusche und Frühstück habe ich mich sogleich an die Installation des Apache2, PHP, MySQL und phpMyAdmin gemacht. Wie erwartet ging die Sache recht flott voran, dank dem vielzitierten Wiki.
Am Nachmittag sind wir nach Interlaken gegangen. Das Wetter war herrlich. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, wie viele Touristen in der Hauptsaison in dieser Region sind. Jedenfalls sind uns viele Inder, Chinesen etc. aufgefallen. Und die Geschäfte in Interlaken sind auch in der Mehrheit Souvenirshops, Uhrengeschäfte/Juweliere, Messer-Shops oder Restaurants/Hotels. Wie ihr seht, haben wir uns nicht den ganzen Samstag im Bunker verkrochen
Die Nacht war ja auch noch dafür da.
Andere sind am Samtag auf den organisierten Ausflug gegangen. Unter anderem auch Greg, ein Amerikaner, der geschäftlich für einige Wochen in der Schweiz arbeitet und sich spontan unserer LUG angeschlossen hat. Er war begeistert. Denn auf der Brienz-Rothorn-Bahn haben anscheinend eingige Urchige zu Jodeln begonnen. Ein Highlight für Greg, sodass er es gleich filmen und uns anschliessend voller Freude zeigen musste. Cool.
Ein kleiner Wermutstropfen hat das Camp: die Vorträge waren, im Gegensatz zum lezten Jahr, nicht so mein Ding. Diejenigen, die mich am ehesten interessiert hätten (z.B. Netzwerkkommunikation und Ruby on Rails) wurden abgesagt. Dafür kamen die Virtualisierungs-Fans voll auf ihre Kosten (mit ca. 2-3 Vorträgen dazu).
Weitere technische Ausführungen und Erfahrungen werde ich ggf. in den Blog-Karneval von Roman einbringen. We’ll see.
Fazit: erneut ein sehr gelungenes Camp. Das nächste kommt bestimmt und findet in Flensburg statt. Sicher der entfernteste Ort, an dem noch Deutsch gesprochen wird
Die dänische Grenze ist da auch nicht weit.
Doch wir haben bis dahin weiterhin unsere wöchentlichen LUG-Treffen in Kreuzlingen, wo ein guter Austausch stattfindet.
PS: Wir sind eine der aktivsten LUGs in der Schweiz. Anscheinend gibt es keine andere, die sich wöchentlich trifft. Habe ich nicht gewusst. Auch sind wir in unserer Form speziell: wir haben keinen Verein und keine Organisation, sondern es sind lockere, unverbindliche Treffen im InetCafe. Dieser freie Gedanke gefällt mir. Und neue Linux-Fans sind immer willkommen, Wissensstand völlig egal.
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[...] will ich sie auch hier jetzt schon entsprechend listen. Ebenfalls haben Jörg, dyingeyes, Dirk, Thomas, Heike, Doris und Michael einen Link zum Karneval gesetzt. Falls ich jemanden vergessen hätte, [...]
23. Mai 2007 @ 11:16 (pingback)