Weblog

25/11: Bloggertreffen in ZH-Höngg

Gestern Freitag hat das Bloggertreffen stattgefunden, es ist das zweite für mich. Erneut habe ich es nicht geschafft, die Location auf Anhieb zu finden. Zürich ist nichts für mich 😉 Der Gastgeber wohnt in Hausnummer 110, und nicht 10. Naja, Spaziergänge sind gut. In dieser spätherbstlichen „Hitze“ sowieso.

Kommen wir zum Thema: zuerst einen herzlichen Dank an den Herrn Doktor für seine Gastfreundschaft. Es hat mir sehr gut gefallen.

Die Gespräche waren interessant, Gedanken anregend und aufschlussreich. Da ich die Bezeichnung meines Blogs erst letzten Montag von Th(g)eBlog nach gebloggt.ch geändert habe, war etwas Erklärungbedarf vorhanden.

Diskutiert wurde unter anderem, für wen man schreibt. Mir ist es egal, wie viele Leser ich habe, ich schreibe für mich. Wenn man sich auch über die Anzahl Leser zwischendurch freut 😉 Andere streben eine möglichst hohe Leserschaft an. Bei mir wissen nicht einmal meine Mitstudenen von meinem Blog, ich mache keine Werbung. Gewisse Leute wollen auch keine grosse Leserschaft. Ihnen wird es unwohl, wenn sie plötzlich gegen 600 Leser täglich haben, sie fühlen sich eingeschränkt und blockiert.

Erneut mache ich mir nach diesem Abend Gedanken zu meiner Zielgruppe. Ich habe und brauche keine Zielgruppe, ich weiss. Ich blogge über das, was mich interessiert, bewegt, was ich erlebe. In letzter Zeit, wie richtig bemerkt wurde, etwas technik-lastig. Doch keine Angst, private Einträge werden nicht verschwinden.

Weitere Berichte sind auf diversen Blogs zu finden. Als Einstiegspunkt nenne ich hier einmal Yoda, der auch eine ausführliche Gästeliste gepostet hat. Danke.

Ich denke, das nächste Treffen kommt bestimmt.

21/11: Duden liebt Linux …

… oder umgekehrt. Habe seit heute den Duden auf CD. Und siehe da: neben einem Windows- und Mac OS X Installer läuft das Ding auch unter Linux. Auf der CD hat es deb und rpm Files für Debian, Ubuntu, Fedora und Suse. Genial. Installation unter Ubuntu verlief problemlos. Mein elektronischer Duden (Stand August 2006) ist einsatzbereit.

Zumindest früher hat das Nachschlagen auch auf der Website duden.de halbwegs funktioniert (richtig nur in einer kostenpflichtigen Variante). Doch jetzt bin ich nicht mehr darauf angewiesen.

20/11: Alles neu ;-)

Ja, nicht nur Web 2.0-Startups ändern ihre Namen, auch mein kleines Blog muss sich der Zeit anpassen.

1. Design: das Design wurde erneuert. Eigentlich wollte ich die WordPress-Installation im alten Verzeichnis einfach liegen lassen. Da aber dort das neue Theme nicht vorhanden war, wurde das Theme jedesmal bei einem Aufruf mit alter Adresse geändert. Wer trotzdem noch auf einen alten Beitrag verlinkt hat, muss keine Sorge haben: in diesem Fall wird der User mit einer entsprechenden Meldung informiert. Und ein Link führt in direkt auf die neue Seite (siehe z.B. hier: http://blog.thge.ch/?p=213). Denke, das sollte machbar sein.

2. Kategorien: wurden entschlackt. Nur noch wenige und wichtige, zu denen ich auch regelmässig blogge. Rest weg. Vielleicht kommen später noch einige dazu.

3. Name: Ja, mein Blog ist neu unter der Domain gebloggt.ch erreichbar. Ist einfacher und einprägsamer als früher. Die alte Adresse blog.thge.ch wird leider nicht mehr erreichbar sein, auch die Feeds nicht. Und ich bin wieder Stolz auf eine Zweideutigkeit im Namen: mein Nachname beginnt ja mit Ge 😉

Ein Problem habe ich noch mit den Bildern. Beim alten Design habe ich die immer mit 450 Pixel Breite angefertig. Das ist jetzt zu breit. Mal schauen, dass ich die alten Bilder alle auf 390 Pixel konvertieren kann. Sollte kein Problem sein.
Feedbacks, Anregungen, Kritik, was auch immer: Mail an mich, Kommentare oder die Kontakt-Seite (Menü oben) benutzen. Danke!

19/11: Review Linuxday

Nach sehr wenigen Stunden Schlaf bin ich am Samstag Morgen direkt von Buchs nach Dornbirn an den Linuxday gefahren. Dabei muss man aufpassen: die Fachhochschule ist nicht gleich HTL. Zur HTL wird man eher gelotst, wenn man nach „Textil-Schule“ fragt. Obowohl die Informatik an dieser Schule einen hohen Stellenwert einnimmt. Hab die Location jedenfalls gefunden, und einige der LUG Kreuzlingen waren bereits da (zu erkennen an den T-Shirts, die wir seit dem letzten LUG-Camp haben).

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Das coole Vortragsprogramm hat mich dabei sehr gut ausgelastet 😉 Da immer zwei Vorträge parallel angeboten wurden, musste ich mich oft entscheiden. Hier kurze Berichte zu den besuchten Vorträgen:

1. XEN-Virtualisierung: Aufbau und Funktion virtueller Computer
Wusste bis dahin nicht wirklich viel darüber. Nur, dass es ein Markt mit viel Potenzial sein soll. Die Technik wurde gut verständlich erklärt, ebenso der Unterschied zwischen XEN und VMWare Server (Modell) und die grossen Vorteile der Virtualisierung.

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2. AJAX
Bis jetzt hatte ich immer etwas Respekt vor AJAX. Der Vortrag hat mit kleinen Beispielen die Technik erklärt. Gut und witzig vorgetragen.

3. Security – oder auch nicht
Dieser Vortrag hat bei mir die Sensibilisierung für die Sicherheit erneut geschärft. Das Hauptaugenmerk wurde auf die Geschichte mit den Zertifikaten gelegt. Und was passiert, wenn man diese einfach akzeptiert bzw. die Meldung wegklickt (wie es der Standarduser wahrscheinlich intuitiv macht).

4. OpenOffice.org im Privatbereicht und in Unternehmen
In diesem Vortrag wurde die Entwicklung von Openoffice, das Verhältnis zu Microsoft beleuchtet und einige weitere Vergleiche angestellt. Gefallen hat mir, dass es kein „Missions-Vortrag“ war. Ok, zu überzeugen gab es im Publikum wahrscheinlich auch niemanden 😉 Und auch gegen Microsoft wurde grundsätzlich nichts gesagt. Sondern es ging einfach darum, Openoffice als eigenständiges, unabhängiges Programm vorzustellen. Natürlich wurden einige Vorteile gegenüber MS Office erläutert (z.B. das geniale Vorlagenkonzept). Es gibt auch Bereiche, in denen Openoffice sich von Microsoft abgrenzt. Es ist also keineswegs eine „kostenlose Kopie“ davon. Trotzdem müssen gewisse Dinge übernommen werden, an die sich die User gewöhnt haben. Erwähnt wurde da als Beispiel der Pinsel im Writer/Word oder die Tastenkombination F5 im Impress/PowerPoint für das Starten der Präsentation. Zwei Dinge, die es in der 1.x-Version noch nicht gab, auf Druck der User jedoch implementiert wurde.

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5. Windows-Profilverwaltung mit LDAP und Samba
Die Beispielumgebung war die Hochschule Weingarten. Der Referent erklärte die Einrichtung und Funktionsweise der Umgebung auf dem Campus (ca. 600-700 Workstations). Ein typischer Vortrag, um in ein Gebiet Einblick zu bekommen, ohne dass es einen direkt betreffen würde. Spass und Interesse, wie das gemacht werden kann, stand im Vordergrund. Auch wenn auf mich in nächster Zukunft keine derartige Aufgabe warten wird.

6. Robocup: Künstliche Intelligenz, Architektur autonomer Roboter
Der Vorteil hier war, dass es der letzte Vortrag war. Es konnte also auch gut überzogen werden, was auch geschah 😉 Der Vortrag war aufschlussreich. Natürlich musste ich immer einen Vergleich mit unserem Roboter ziehen, den wir in den letzten beiden Semestern gebaut haben, obwohl die Komplexität des unseren nicht gerade hoch war (im Vergleich zum Vorgestellten). Das Ziel vom Robocup ist es, dass im Jahre 2050 eine Fussballmanschaft aus Robotern den aktuellen FIFA-Weltmeister besiegt. Der aktuelle Stand der Entwicklung, die Probleme und einige Lösungen wurden präsentiert.
Dadurch, dass die Vorträge parallel geführt wurden, habe ich einige verpasst. Den Vortrag über Weblogs habe ich zugunsten von XEN nicht besuchen können. Doch der Referent hat die Präsentation ausgedruckt und an seinen Stand gelegt. So konnte ich doch kurz den Inhalt durchgehen. Es hat sich dann auch ein kurzes Gespräch mit ihm ergeben über das Bloggen allgemein und die Bloggerszene in Oesterreicht. Er fragte mich dann, ob ich Blogger aus dem Rheintal kenne. Leider kam mir niemanden spontan in den Sinn. Ich habe auf die Map von slug.ch verwiesen 😉 Sein Blog ist übrigens unter http://epe.at/blog/ erreichbar.
Nach dem Schluss sind wir noch mit der LUGV (Organisatoren) Essen gegangen. Da hat sich die Gelegenheit geboten, noch Kontakt zu weiteren Leuten zu knüpfen oder mit den Referenten zu diskutieren.

Alles in allem hat mir den Linuxday sehr gut gefallen. Ich habe es genossen, in die Vorträge reinzusitzen und mich einfach „berieseln“ zu lassen (um den Ausruck eines Dozenten an unserer Schule zu verwenden, der dieses Verhalten in seiner Vorlesung stets kritisiert ;-)). Ok, einige Notizen habe ich schon gemacht…

12/11: Killerquiz

Soeben von einem Kollegen erhalten:
http://www.malevole.com/mv/misc/killerquiz/

Ich habe einen Score von 8/10 erreicht. Ach immer diese Vorurteile 😉

11/11: LUG: Ubuntu und LinuxDay

Heute hatte ich wieder einmal Zeit für meinen Community-Abend. Ich habe ein kleines Problem gelöst und neues kennengelernt. Dazu Berichte in Kurzform:

1. Tomboy: dieses überaus praktische Tool ist bei Ubuntu standardmässig installiert. Man muss es nur noch „zum Panel hinzufügen“ (Rechtsklick auf Leiste oben). Es ist eine Notizbuch-Applikation. Die Startseite („Hier starten“) ist der Ausgangspunkt. Es können Texte etc. eingegeben werden. Wenn ein oder mehrere Wörter markiert werden, kann mit Ctrl-L einen Link und eine neue Seite erzeugt werden. Mit Alt-F11 kann das Notizbuch zu jedem Zeitpunkt gestartet werden. Sehr schöne, praktische Anwendung.
2. Die Deskbar: auch dieses Tool ist standarmässig an Bord. Es kann wieder über das Panel in die Gnome-Leiste integriert werden. Nach dem Konfigurieren kann man ein Wort/Text eingeben. Danach sucht das Tool nach Dateien, Programmen, Bookmarks, Wikipedia-Artikeln etc. etc. Je nach Konfiguration. Ich habe dieses Teil heute das erste Mal gesehen. Mal schauen, wie es sich in der Praxis durchsetzt.

3. Beagle: in Kombination mit der Deskbar ein Wunderding. Es indiziert sämtliche Dateien, Mails etc. auf der Platte. Danach ist es ultraschnell, wenn es um das Auffinden von Dokumenten geht. Die Indizierung soll gemäss Erfahrungsberichten jedoch einiges an Zeit kosten. Doch danach soll es wirklich cool sein. Ich habe das Tool noch nicht installiert, da ich mir noch nicht sicher bin, wie die indizierten Files abgelegt werden (Datenschutz-Bedenken). Muss mich mal besser damit befassen. Aber tönt jedenfalls sehr interessant.

4. Mein Umlaute-Problem: wenn ich Files mit Umlauten erstellt habe und diese auf den Webserver geladen habe, wurden die Umlaute immer falsch dargestellt. Mit Windows hats immer funktioniert. Problem war die Zeichencodierung im Firefox (Standarmässig ISO 8859-1) und dem Editor Bluefish (Standard UTF-8). Naja, recht trivial die Sache, eigentlich. Doch man muss sich auch mal hinsetzen und sich der Sache widmen, was mir heute gelungen ist 😉

Linux-Day: am nächsten Samstag, 18. November 06, findet bei unseren Nachbarn der LinuxDay 06 statt. Absolut empfehlenswert. Interessante Vorträge und Stände. Unsere LUG hat einen eigenen Stand. Und Dornbirn ist wirklich nur ein Katzensprung von der Grenze entfernt:

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Obwohl am Freitag Abend davor noch das Tech-Fest steigt, werde ich diesmal zu den Vorarlbergern gehen.

7/11: „Neues“ WLAN an der Schule

Unsere Schule hat das Wireless-Netz umgestellt. Unsere Hochschule ist neu bei SwitchMobile angeschlossen. Die Sache scheint echt genial zu sein. Es erlaubt mir, mit meinem Login an sämtlichen den meisten Schweizer Hochschulen und Unis auf das Netz zu gehen. Gemäss unserer internen Mitteilung können wir in baldiger Zukunft auch die Hotspots von Swisscom kostenlos nutzen. Wie auch die von Monzoon Network und anderen.

Ausprobiert habe ich die Sache noch nicht. Werde das nächstens einmal machen. Doch ich denke, mein Ubuntu Linux kann sich damit ohne Probleme anfreunden 😉 Und ob der Zugriff in fremden Netzen wirklich kostenlos ist, müsste ich auch einmal checken.

Das heisst auch, man muss neu mit OpenVPN eine Verbindung herstellen. Heute Mittag habe ich das bei einem Kollegen (Windows :-() mal eingerichtet. Nachdem mich ein Bluescreen von XP begrüsst hat, musste der Intel-Wireless-Treiber aktualisiert werden. Natürlich hat der offizielle Benq-Treiber nicht gereicht, es musste der neuste Intel-Treiber her, damit die Meldung verschwand. Anschliessend hats jedoch super gefunzt. Eine gefreute Sache. Zumal in der Vergangenheit das Netz per MAC-Authenzifizierung „gesichert“ wurde. Die Registration der Laptops bzw. MAC-Adresse dürfte nun für die neuen Studis entfallen 😉