Weblog

30/10: Strategic analysis

Wenn man bei Technorati bestimmte Keywords als Feeds abonniert hat, kommt man manchmal auf spezielle Seiten. So bin ich heute auf ein Blog mit dem (langen) Titel „Strategic Analysis & OSINT Management-www.rieas.gr-“ gestossen. Genauer auf folgenden Post:

http://strategicanalysis.i-blog.gr/?p=237

Mein Keyword war übrigens Thurgau 😉 Und August von Fink ist da bei den Deutschen mit seinen geschätzten 7 Mrd. Euro Vermögen auf dem 8. Platz. Und er lebt gemäss Wikipedia und dem erwähnten Blog in Weinfelden, Thurgau.

Das Wort OSINT im Blog-Titel hat übrigens auch eine Bedeutung. Es steht für Open Source Intelligent und beschreibt eine Methode, Informationen aus „offenen Quellen“ zu analysieren und zu nutzen.

Das griechische Blog hat heute eine Liste mit den 50 grössten, sich im Familienbesitz befindlichen Firmen gepostet. Wenn man nach Switzerland sucht, kommt man auch dort auf die interessanten Einträge 😉

28/10: Erlebnis Bloggy Friday

Gestern habe ich an meinem ersten Bloggertreffen teilgenommen. Ich habe das schon oft erlebt: man geht irgendwo hin, kennt Datum, Ort und Zeit. Aber man kennt niemanden. Es gibt nur irgend etwas, das verbindet. Vor einiger Zeit war das bei der LUG Kreuzlingen (Linus User Group) der Fall. Die Gemeinsamkeit war die Freude am alternativen Betriebssystem Linux. Auch ist mir das bei der TUG (Typo3 User Group) so ergangen. Irgendwie ist es cool. Social networking real. Man lernt sich im Netz kennen, verabredet sich, trifft sich und liest sich wieder.

Gestern war die Gemeinsamkeit natürlich das Bloggen. Und daher waren mir die anwesenden Leute auch nicht so unbekannt. Man kriegt durch das Lesen der Blogs relativ viel, auch persönliches, von diesen Personen mit. Auch wenn über andere Blogs und Blogger gesprochen wird: man hat vieles schon gelesen. Und kann sich etwas darunter vorstellen.

Begonnnen hat es jedoch etwas enttäuschend. Ich war der festen Überzeugung, die Sache würde im Federal im HB Zürich steigen. Nach einiger Zeit habe ich dann etwas bestellt und einfach die Leute beobachtet. Erst nach einiger Zeit ist mir ebenfalls ein „Herumsuchender“ aufgefallen. Es war Fredy von blogg.ch. Mit seinem Laptop und einem freien WLAN haben wir dann herausgefunden, dass wir uns in der Lokalität geirrt haben. Naja, … Ursprünglich war der Treffpunkt das Federal, aber das wurde danach anscheinend geändert.

Jedenfalls war das Treffen sehr interessant. Die Personen, die man sonst „nur“ virtuell kennt oder zu kennen meint, real zu treffen.
bloggertreffen.jpg
Über was wurde gesprochen? Die Themenvielfalt war gross. Es hat beim Internet begonnen, über die wichtige Netzneutralität, die (Freizeit-)Beschäftigung während der Arbeit, über diverse Blogs und Blogger bis zu weiteren Alltagserlebnissen. So vielfältig wie die Blogs und Blogger selbst.

Gewisse Aussagen wären in einer anderen Runde natürlich nicht gefallen. Es wird viel gebloggt. Es wurde auch schon „fast gebloggt“. Oder Aussagen wie: „bloggt das bitte nicht“. Das ist vielleicht auch das „Risiko“ einer solchen Runde, dass man morgen vielleicht seine Aussage online lesen kann. Doch mit diesem Risiko muss man heute überall leben, dass man mit einem Blogger in Kontakt kommt und der darüber schreibt.

Der Bloggy Friday ist jeden letzten Freitag im Monat. Das habe ich nicht gewusst. Dachte, Yoda hätte das aus dem „Nichts“ aufgegriffen. Ich werde, wenn es zeitlich drinliegt, sicher wieder an Bloggertreffen gehen. Auch als Blogger eines relativ kleinen Blogs.

Persönlich hat es meine Überlegungen zur Zukunft meines Blogs angeregt. Aber darüber (Stichworte Zielgruppe, Name (URL), Anonymität und Identität) werde ich in einem nächsten Post schreiben. Denn ich bin eigentlich nicht Fan von langen Posts 😉

Ach ja, weitere Details sind im Post von Roman zu lesen. So auch die Liste der Anwesenden und weitere Links.

24/10: Bloglines Plumber

Gestern war Bloglines wieder einmal down. Für einmal hat jedoch eine originelle Seite auf die Wartungsarbeiten aufmerksam gemacht:

bloglines plumber

Besser als eine hässliche Fehlermeldung 😉 Obwohl die Seite ab und zu down ist, habe ich noch keine wirkliche Alternative zu Bloglines. Am liebsten wäre ein Tool, das auf meinem eigenen Server laufen würde. Doch für eine grosse Evalutation in diesem Bereich fehlt mir leider etwas die Zeit 😉

19/10: Typo3 Videocasts

Habe heute erstmals einen Podcast von Kasper angeschaut. Und sind noch kleine, unterhaltsame Filmli, die verschiedenste Aspekte von Typo3 behandeln. Ich habe den Podcast zum Thema professionell Web-Surveys geschaut. Immer wieder erstaunlich, was Leute einfach so in ihrer Freizeit für die Community machen. Am Schluss diskutieren die beiden übrigens auch noch kurz über den Open-Source-Gedanken. Und ich teile ihre Meinung 😉

Die bereits existierenden Videocasts würden mich noch einige Zeit unterhalten. Mal schauen, was drinliegt.

Link: http://typo3.org/podcast/ 

17/10: Der Router ist Schuld!!

Nun ist es definitiv. Mein letzer Post über die Schuldzuweisungen kann beantwortet werden. Der Router ist Schuld. Der NetzwocheTicker hat mich heute darauf hingewiesen.

Seit Freitag (13. Oktober) besteht ein Problem. Am Montag darauf (16. Oktober) bekommt man eine Erklärung (Freitag ist auch etwas schöngeredet, ich hatte bereits seit Donnerstag Nachmittag Probleme mit dem Teil). Ich frage mich gerade, ob ich in einer schwereren Abhängigkeit lebe. Oder ob es normal sein sollte, dass man 3-4 Tage ohne Internet leben können müsste. Könnte man wahrscheinlich schon. Aber wenn es offensichtlich an Problemen liegt, will ich diese schnell gelöst haben.
Jedenfalls habe ich jetzt noch einen „alten“ Zyxel-Router rumstehen, der gemäss Mitteilung doch funktionieren müsste. Wer Interesse hat (Modell 650-R, ISDN), kann sich melden.

13/10: Die Schuld anderer

Es ist menschlich: manchmal sucht man (zu schnell) die Schuld bei anderen. So auch ich heute morgen. Schon am Abend davor war ich offline, und als ich auch heute morgen noch kein Internet hatte, musste ich mich dem Problem annehmen. Also per Browser-Interface zum Router einloggen und mal schauen. Resultat: der Router kann keine Verbindung aufbauen, er bekommt keine IP. Mein Schluss: die Swisscom/Bluewin ist schuld.

Das erste Problem: ich musste noch nie diesem Support anrufen, ohne dass ich eine Internetverbindung gehabt hätte. Die Support-Nummer aus dem Jahr 2002 ist natürlich nicht mehr gültig. Der nette Herr M. von Swisscom Fixnet hat mir die Nummer dann mitgeteilt.

Herr F. von Bluewin musste sich dann meine Sorgen anhören. Doch zuerst wollte das automatische Tonband noch mein Betriebssystem wissen. Für Windows drücken Sie die 1, für Macintosh die 2. Eine Option „egal“ oder „Alternativ“ gibt es leider nicht. So wollte Herr F. anschliessend auch zuerst mit der Browser-Konfiguration anfangen: „Starten Sie einmal den Internet-Explorer“. Naja, ich ignoriere seine nette Ausführung und erkläre, dass ich bereits im Setup des Routers sei. Ich will mit ihm auch nicht über den „richtigen“ Browser diskutieren. Er gibt mir dann zu verstehen, dass ihm keine Probleme bekannt sind und das Problem beim Router liegen müsse. Er empfielt ein Reset. Ich merke, dass mich das nicht weiterbringt. Meine schöne Fehlermeldung (Tx_com_Av not ready), die ich extra aus dem Router-Log geschrieben habe, sagt Herrn F. nichts. Naja.

Dann musste ich, nach einigen Resets und versuchten Verbindungsversuchen festestellen: irgendwas stimmt mit diesem Router nicht. Er ist teilweise nicht erreichbar, und dann stürzt er plötzlich wieder ab und muss einen Reboot machen. Ich beschliesse, den Router auszuwechseln.

Ich gondle also in den Media-Markt nach St. Gallen. Ich fühle mich schlecht. Wenn ich Hardware einkaufe, will ich mich vorher informieren, evaluieren, vergleichen etc. Doch wie auch, ohne Internet? Im Media-Markt laufe ich als erstes an einen Stand von Bluewin heran. Der Herr will mir ein ADSL-Abo verkaufen. Ich erkläre, dass wir schon ewig bei Bluewin seien und jetzt mein Router abgeschmiert ist. Und ich kein Abo bräuchte. Sein Ratschlag: ich soll in den Swisscom-Shop gehen und dort ein ISDN-Router für Fr. 48.- kaufen. Wenn man sich verpflichte, das Abo um mindestens ein Jahr zu verlängern, erhält man Fr. 100.- Rabatt.

Im Swisscom-Shop in Amriswil wird mir dann geholfen. Um 11:00 habe ich einen neuen Router für Fr. 48.-. Die Hälfte der Ware in der Verpackung benötige ich zwar nicht, so z.B. den Splitter, jenste Kabel, Anleitungen und sogar einen schönen Bluewin-Kugelschreiber haben sie da reingepackt.
Doch Hauptsache: es funktioniert wieder.

7/10: WordPress: Update und Bot Check

Endlich habe ich es auch geschafft, meine Blog-Software WordPress auf die neuste Version zu aktualisieren.

Auf einen Punkt möchte ich an dieser Stelle eingehen: das Einbinden eines Spam-Schutzes mit Captchas für die Kommentare. Denn um das „alte“ Spam-Plugin mit WordPress 2.x zum Laufen zu bringen, sind doch einige Anpassungen nötig. Es kommt das Plugin Bot Check 1.1 zum Einsatz, mit dem ich unter WordPress 1.5 gute Erfahrungen gemacht habe.
1. Download von Bot Check von
http://www.blueeye.us/wordpress/index.php?p=5

2. Die Dateien in die entsprechenden Verzeichnise uploaden (bot-check.php in den Plugins-Ordner, den Ordner Bot-Check in den Ordner wp-admin). Diese Filestruktur ist ebenfalls im downloadbaren Zip-File so vorgegeben:
wp-content/plugins/bot-check.php
wp-content/bot-check/bc-image.png
wp-content/bot-check/bc-config.php
wp-content/bot-check/bc-image.php

3. Anpassen der comments.php: Gemäss mitgelieferter install.txt das File anpassen. Die Datei heisst jedoch comments.php (im install.txt ist von wp-comments.php die Rede) und befindet sich im Themes Ordner (z.B. wp-content/themes/default).

4. Anpassen der bot-check.php für WordPress 2.0: diese Datei muss, damit das Plugin unter WordPress 2.0 läuft, noch angepasst werden. Sie wurde davor in den Plugins-Ordner kopiert. In diesem File muss die zweit-letzten Zeile von

add_filter(‚post_comment_text‘, ‚bot_check‘);

nach

add_filter(‚preprocess_comment‘, ‚bot_check‘);

geändert werden.

5. Plugin aktivieren: in der Admin-Oberfläche das Plugin Bot Check aktivieren.

Bei mir haben die Spam-Probleme mit diesem Plugin auf einen Schlag aufgehört.
Ausserdem gefällt mir, dass das Captcha doch sehr gut lesbar ist. Da gibt es ja Varianten, bei denen man kaum die Zeichen entziffern kann.